D:\_works\B90-Grünen\2026\Kommunalwahl\Wahlprogramm\04-23\04-21_08-23.txt D:\_works\B90-Grünen\2026\Kommunalwahl\Wahlprogramm\04-23\04-22_23-54.txt
Kommunalwahlprogramm 2026 Kommunalwahlprogramm 2026
Schützen, was uns stark macht: Natur. Klima. Menschen. Für ein gutes Leben in Oldenburg Schützen, was uns stark macht: Natur. Klima. Menschen. Für ein gutes Leben in Oldenburg
Oldenburg steht vor einem neuen Aufbruch. Unsere Stadt wächst, verändert sich – mit ihr die Erwartungen an eine gute Zukunft. Viele Menschen spüren, dass etwas in Bewegung ist: erkennbar ist der Wunsch nach Orientierung und auch nach einem neuen Miteinander, das das Verbindende betont, in der Politik und in der Stadtgesellschaft. Oldenburg steht vor einem neuen Aufbruch. Unsere Stadt wächst, verändert sich – mit ihr die Erwartungen an eine gute Zukunft. Viele Menschen spüren, dass etwas in Bewegung ist: erkennbar ist der Wunsch nach Orientierung und auch nach einem neuen Miteinander, das das Verbindende betont, in der Politik und in der Stadtgesellschaft.
Viele Menschen in Oldenburg möchten sich einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Stadt aktiv mitgestalten. Dieses Engagement ist eine unserer größten Stärken – und wir wollen es weiter fördern: durch echte Beteiligung, transparente Entscheidungen und eine Politik, die zuhört und gemeinsam Lösungen entwickelt. Entscheidend ist der Wille, füreinander einzustehen, unsere Lebensqualität zu verbessern und Oldenburg mutig in die Zukunft zu führen. Viele Menschen in Oldenburg möchten sich einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Stadt aktiv mitgestalten. Dieses Engagement ist eine unserer größten Stärken – und wir wollen es weiter fördern: durch echte Beteiligung, transparente Entscheidungen und eine Politik, die zuhört und gemeinsam Lösungen entwickelt. Entscheidend ist der Wille, füreinander einzustehen, unsere Lebensqualität zu verbessern und Oldenburg mutig in die Zukunft zu führen.
Wir richten unser Handeln konsequent daran aus, was wirklich wirkt: Jede Entscheidung und jeder Euro sollen dazu beitragen, unsere Lebensgrundlagen zu sichern, Emissionen zu senken und die Lebensqualität in allen Stadtteilen zu verbessern. Wir richten unser Handeln konsequent daran aus, was wirklich wirkt: Jede Entscheidung und jeder Euro sollen dazu beitragen, unsere Lebensgrundlagen zu sichern, Emissionen zu senken und die Lebensqualität in allen Stadtteilen zu verbessern.
Wir entwickeln den bestehenden Klima- und Natur-Vorbehalt im kommunalen Handeln gezielt weiter: Die in mehreren Ressorts bereits etablierten Klima- und Naturverträglichkeitsprüfungen werden um Gesundheitsfolgenprüfungen ergänzt und zu einem einheitlichen, standardisierten Verfahren zusammengeführt. Künftig sollen Haushaltsentscheidungen, Stadt- und Mobilitätsplanung, Beschaffung, Liegenschafts- und Flächenpolitik sowie digitale Services systematisch und transparent nach diesem Verfahren geprüft werden. Wir entwickeln den bestehenden Klima- und Natur-Vorbehalt im kommunalen Handeln gezielt weiter: Die in mehreren Ressorts bereits etablierten Klima- und Naturverträglichkeitsprüfungen werden um Gesundheitsfolgenprüfungen ergänzt und zu einem einheitlichen, standardisierten Verfahren zusammengeführt. Künftig sollen Haushaltsentscheidungen, Stadt- und Mobilitätsplanung, Beschaffung, Liegenschafts- und Flächenpolitik sowie digitale Services systematisch und transparent nach diesem Verfahren geprüft werden.
Die Weiterentwicklung erfolgt wissenschaftsbasiert, vorsorgeorientiert, sozial gerecht sowie beteiligungsfreundlich – mit klar definierten Zielen, überprüfbaren Kennzahlen und offenen Daten, sodass Fortschritte nachvollziehbar und messbar bleiben. Die Weiterentwicklung erfolgt wissenschaftsbasiert, vorsorgeorientiert, sozial gerecht sowie beteiligungsfreundlich – mit klar definierten Zielen, überprüfbaren Kennzahlen und offenen Daten, sodass Fortschritte nachvollziehbar und messbar bleiben.
Oldenburgs ökologische Erneuerung gestalten wir als Gemeinschaftsprojekt. Wir stärken wohnortnahe Grün- und Wasserflächen und entwickeln klimaangepasste Quartiere, sichere und attraktive Fuß- und Radwege sowie einen zuverlässigen und barrierearmen öffentlichen Verkehr. Saubere Luft und ruhige Straßen sind dabei zentrale Ziele. Oldenburgs ökologische Erneuerung gestalten wir als Gemeinschaftsprojekt. Wir stärken wohnortnahe Grün- und Wasserflächen und entwickeln klimaangepasste Quartiere, sichere und attraktive Fuß- und Radwege sowie einen zuverlässigen und barrierearmen öffentlichen Verkehr. Saubere Luft und ruhige Straßen sind dabei zentrale Ziele.
Trotz der aktuellen Regierungspolitik in Berlin beschleunigen wir die Wärmewende in Gebäuden, fördern bezahlbaren und energiesparenden Wohnraum, nutzen Dächer und Fassaden für Solarenergie oder Gründächer und setzen auf eine kreislauforientierte, abfallarme Stadt. Unsere Verwaltung wird zum Motor dieser Transformation: mit qualitätsgesicherter Planung, schlanken, digitalen Verfahren und fairen, regional wirksamen Beschaffungsstandards. Trotz der aktuellen Regierungspolitik in Berlin beschleunigen wir die Wärmewende in Gebäuden, fördern bezahlbaren und energiesparenden Wohnraum, nutzen Dächer und Fassaden für Solarenergie oder Gründächer und setzen auf eine kreislauforientierte, abfallarme Stadt. Unsere Verwaltung wird zum Motor dieser Transformation: mit qualitätsgesicherter Planung, schlanken, digitalen Verfahren und fairen, regional wirksamen Beschaffungsstandards.
Sozialer Zusammenhalt und ökologische Verantwortung gehören für uns untrennbar zusammen – als Grundlage für ein gutes Leben in Oldenburg. Veränderungen gestalten wir gerecht, mit besonderem Blick auf Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit geringem Einkommen, Menschen mit Migrationsgeschichte, sowie all jene, die Oldenburg tagtäglich in Bewegung halten. Beteiligung auf Augenhöhe, verlässliche Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft, Vereinen und Initiativen sowie die Stärkung der Stadtteile bilden das Fundament für Innovation und gesellschaftliche Akzeptanz. Sozialer Zusammenhalt und ökologische Verantwortung gehören für uns untrennbar zusammen – als Grundlage für ein gutes Leben in Oldenburg. Veränderungen gestalten wir gerecht, mit besonderem Blick auf Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit geringem Einkommen, Menschen mit Migrationsgeschichte, sowie all jene, die Oldenburg tagtäglich in Bewegung halten. Beteiligung auf Augenhöhe, verlässliche Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft, Vereinen und Initiativen sowie die Stärkung der Stadtteile bilden das Fundament für Innovation und gesellschaftliche Akzeptanz.
Dieses Wahlprogramm ist unser Angebot an alle, gemeinsam Verantwortung für ein zukunftsfähiges Oldenburg und ein gutes Leben in unserer Stadt zu übernehmen. Im Mittelpunkt steht eine Verwaltung, die vorausschauend und ressortübergreifend in Teams arbeitet und das Gemeinwohl konsequent in den Fokus stellt. Eine Stadtgesellschaft, die ihre Zukunft selbstbewusst gestaltet, braucht das Miteinander von Politik, Verwaltung und allen gesellschaftlichen Akteuren, das diesen Prozess aktiv ermöglicht und trägt. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz bilden dabei den Kompass des Handelns. Dieses Wahlprogramm ist unser Angebot an alle, gemeinsam Verantwortung für ein zukunftsfähiges Oldenburg und ein gutes Leben in unserer Stadt zu übernehmen. Im Mittelpunkt steht eine Verwaltung, die vorausschauend und ressortübergreifend in Teams arbeitet und das Gemeinwohl konsequent in den Fokus stellt. Eine Stadtgesellschaft, die ihre Zukunft selbstbewusst gestaltet, braucht das Miteinander von Politik, Verwaltung und allen gesellschaftlichen Akteuren, das diesen Prozess aktiv ermöglicht und trägt. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz bilden dabei den Kompass des Handelns.
1. Klimaschutz und Klimaanpassung 1. Klimaschutz und Klimaanpassung
Natur- und Grünflächen schützen Natur- und Grünflächen schützen
Natur- und Grünflächen im Stadtgebiet tragen maßgeblich zur Lebensqualität innerhalb Oldenburgs bei. Nur ihr konsequenter Schutz garantiert, dass die Diversität und Leistungsfunktionen der Natur- und Grünflächen langfristig erhalten bleiben. Ihr Schutz sowie die Entwicklung weiterer Natur- und Grünflächen, wo möglich, sind daher unsere Verantwortung und müssen in Anbetracht der Klima- und Biodiversitätskrise priorisiert werden. Natur- und Grünflächen im Stadtgebiet tragen maßgeblich zur Lebensqualität innerhalb Oldenburgs bei. Nur ihr konsequenter Schutz garantiert, dass die Diversität und Leistungsfunktionen der Natur- und Grünflächen langfristig erhalten bleiben. Ihr Schutz sowie die Entwicklung weiterer Natur- und Grünflächen, wo möglich, sind daher unsere Verantwortung und müssen in Anbetracht der Klima- und Biodiversitätskrise priorisiert werden.
Um Klimaschutz zu fördern, sollen Moorböden im Stadtbereich wiedervernässt werden. Denn Moorböden speichern CO2, wenn sie nass sind. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass kohlenstoffhaltige Böden in der Stadt mit einer Torfmächtigkeit von mehr als 50 cm nicht bebaut werden. Zudem soll die Stadt proaktiv Flächen im Stadtwesten (Hausbäkeniederung) und Nordosten östlich der Bundesautobahn ankaufen, um zusammenhängende Flächen zu sichern, die dann wiedervernässt werden können. Um Klimaschutz zu fördern, sollen Moorböden im Stadtbereich wiedervernässt werden. Denn Moorböden speichern CO2, wenn sie nass sind. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass kohlenstoffhaltige Böden in der Stadt mit einer Torfmächtigkeit von mehr als 50 cm nicht bebaut werden. Zudem soll die Stadt proaktiv Flächen im Stadtwesten (Hausbäkeniederung) und Nordosten östlich der Bundesautobahn ankaufen, um zusammenhängende Flächen zu sichern, die dann wiedervernässt werden können.
Außerdem soll der Natur mehr Raum gegeben werden, denn die wachsende Stadtbevölkerung führt dazu, dass immer mehr Naturraum im Stadtgebiet beseitigt wird. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass ökologische Belange nicht ignoriert werden, sondern durch die folgenden Maßnahmen im Zentrum von Abwägungen stehen: Außerdem soll der Natur mehr Raum gegeben werden, denn die wachsende Stadtbevölkerung führt dazu, dass immer mehr Naturraum im Stadtgebiet beseitigt wird. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass ökologische Belange nicht ignoriert werden, sondern durch die folgenden Maßnahmen im Zentrum von Abwägungen stehen:
Ausweisung neuer Naturschutzgebiete in der Stadt. Dazu gehören das Gelände am und um den Heidbrook in Wechloy sowie das jetzige Landschaftsschutzgebiet Klostermark Blankenburg. Ausweisung neuer Naturschutzgebiete in der Stadt. Dazu gehören das Gelände am und um den Heidbrook in Wechloy sowie das jetzige Landschaftsschutzgebiet Klostermark Blankenburg.
Den Bau der Fliegerhorststraße lehnen wir entschieden ab. Dieses Projekt ist nicht mit unseren Klimaschutz- und Naturschutzzielen vereinbar: Es würde wertvolle Ökosysteme zerstören, die Flächenversiegelung verstärken und den motorisierten Individualverkehr weiter fördern – im direkten Widerspruch zu unserer Vision einer klimaneutralen und lebenswerten Stadt. Den Bau der Fliegerhorststraße lehnen wir entschieden ab. Dieses Projekt ist nicht mit unseren Klimaschutz- und Naturschutzzielen vereinbar: Es würde wertvolle Ökosysteme zerstören, die Flächenversiegelung verstärken und den motorisierten Individualverkehr weiter fördern – im direkten Widerspruch zu unserer Vision einer klimaneutralen und lebenswerten Stadt.
Konsequente Umsetzung des Masterplans Stadtgrün. Z.B. durch Bereitstellung finanzieller Mittel, um Straßenbäume zu revitalisieren, soweit dies noch vertretbar und ökologisch sinnvoll ist. Konsequente Umsetzung des Masterplans Stadtgrün. Z.B. durch Bereitstellung finanzieller Mittel, um Straßenbäume zu revitalisieren, soweit dies noch vertretbar und ökologisch sinnvoll ist.
Bei Bau- und Verkehrsplanungen sollen Baumfällungen sowie umfangreiche Eingriffe in Natur- und Grünflächen in einem früheren Planungsschritt durch die Verwaltung im Umweltausschuss beachtet werden, als es gegenwärtig der Fall ist. Zurzeit geht dies im Beratungsprozess unter oder wird zu spät diskutiert. Nur durch eine frühzeitige Betrachtung kann auf die Planung im Sinne des Naturschutzes Einfluss genommen werden. Bei Bau- und Verkehrsplanungen sollen Baumfällungen sowie umfangreiche Eingriffe in Natur- und Grünflächen in einem früheren Planungsschritt durch die Verwaltung im Umweltausschuss beachtet werden, als es gegenwärtig der Fall ist. Zurzeit geht dies im Beratungsprozess unter oder wird zu spät diskutiert. Nur durch eine frühzeitige Betrachtung kann auf die Planung im Sinne des Naturschutzes Einfluss genommen werden.
Klima schützen Klima schützen
Wir wollen die Energiewende in Oldenburg weiter vorantreiben und Bürger*innen daran teilhaben lassen. Mit dem Ziel der Klimaneutralität Oldenburg 2035 wollen wir alle städtischen Gebäude mit Photovoltaik, Speichern, Ladestationen und Wärmepumpen ausgerüstet haben. Wo dies nicht möglich ist, sind Gründächer zu prüfen, um so ein weiteres Aufheizen von Quartieren zu vermeiden. Wir wollen die Energiewende in Oldenburg weiter vorantreiben und Bürger*innen daran teilhaben lassen. Mit dem Ziel der Klimaneutralität Oldenburg 2035 wollen wir alle städtischen Gebäude mit Photovoltaik, Speichern, Ladestationen und Wärmepumpen ausgerüstet haben. Wo dies nicht möglich ist, sind Gründächer zu prüfen, um so ein weiteres Aufheizen von Quartieren zu vermeiden.
Dabei achten wir auf die Belange des Naturschutzes. Photovoltaik-Anlagen sehen wir primär auf Dächern und anderen bereits versiegelten Flächen, um Flächenneuinanspruchnahme zu vermeiden. Dabei achten wir auf die Belange des Naturschutzes. Photovoltaik-Anlagen sehen wir primär auf Dächern und anderen bereits versiegelten Flächen, um Flächenneuinanspruchnahme zu vermeiden.
Der Ausbau der Windenergie ist zu fördern und dabei auf konfliktarme Standorte zu lenken. Windenergieanlagen sollten, soweit möglich, nicht in Schutzgebieten oder auf Moorböden mit hohem Wiedervernässungspotenzial errichtet werden. Der Ausbau der Windenergie ist zu fördern und dabei auf konfliktarme Standorte zu lenken. Windenergieanlagen sollten, soweit möglich, nicht in Schutzgebieten oder auf Moorböden mit hohem Wiedervernässungspotenzial errichtet werden.
Wärmewende sozial gerecht, nachhaltig und bezahlbar gestalten Wärmewende sozial gerecht, nachhaltig und bezahlbar gestalten
Die kommunale Wärmeplanung ist das zentrale Steuerungsinstrument, um die Wärmewende lokal zu gestalten. Im Oldenburger Wärmeplan werden bereits heute Bedarfe, Potenziale und künftige Versorgungswege abgebildet. Die kommunale Wärmeplanung ist das zentrale Steuerungsinstrument, um die Wärmewende lokal zu gestalten. Im Oldenburger Wärmeplan werden bereits heute Bedarfe, Potenziale und künftige Versorgungswege abgebildet.
Wir setzen uns dafür ein, dass Wir setzen uns dafür ein, dass
der erarbeitete Wärmeplan umgesetzt und der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt wird; der erarbeitete Wärmeplan umgesetzt und der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt wird;
die Stadt sich für eine nachhaltige und sozial gerechte Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung einsetzt, die für die Bürger*innen Planungssicherheit schafft und transparent über Kosten, Fördermöglichkeiten und Optionen informiert. Dabei soll die Stadt insbesondere auch das Wohl von Mieter*innen in den Blick nehmen und sich für eine langfristig bezahlbare Wärmeversorgung einsetzen; die Stadt sich für eine nachhaltige und sozial gerechte Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung einsetzt, die für die Bürger*innen Planungssicherheit schafft und transparent über Kosten, Fördermöglichkeiten und Optionen informiert. Dabei soll die Stadt insbesondere auch das Wohl von Mieter*innen in den Blick nehmen und sich für eine langfristig bezahlbare Wärmeversorgung einsetzen;
die Stadt in der kommunalen Wärmeplanung auch Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs sowie innovative Energie-Sharing-Konzepte berücksichtigt und hierbei eine koordinierende Rolle übernimmt. die Stadt in der kommunalen Wärmeplanung auch Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs sowie innovative Energie-Sharing-Konzepte berücksichtigt und hierbei eine koordinierende Rolle übernimmt.
In der Wärmebereitstellung ist Oldenburg noch immer sehr vom fossilen Erdgas abhängig. Da unsere Stadt zu den bevorzugten Gebieten Deutschlands gehört, in denen sich Tiefen-Geothermie lohnt, setzen wir GRÜNE uns dafür ein, dass neben dem Flötenteichbad mind. ein weiteres Modellprojekt geschaffen wird, in dem Probebohrungen vorangetrieben und teilfinanziert werden. Unser Ziel ist, ganzjährig die Wärme aus der Erde sowie in den immer heißer werdenden Sommern die Erde als Kältepufferspeicher nutzen zu können. In der Wärmebereitstellung ist Oldenburg noch immer sehr vom fossilen Erdgas abhängig. Da unsere Stadt zu den bevorzugten Gebieten Deutschlands gehört, in denen sich Tiefen-Geothermie lohnt, setzen wir GRÜNE uns dafür ein, dass neben dem Flötenteichbad mind. ein weiteres Modellprojekt geschaffen wird, in dem Probebohrungen vorangetrieben und teilfinanziert werden. Unser Ziel ist, ganzjährig die Wärme aus der Erde sowie in den immer heißer werdenden Sommern die Erde als Kältepufferspeicher nutzen zu können.
An den Klimawandel anpassen An den Klimawandel anpassen
.Oldenburg soll eine Schwammstadt werden, die einerseits große Mengen Wasser aufnehmen und speichern oder verzögern kann, wenn sie anfallen und sie andererseits abgeben kann, wenn es in einer Hitzeperiode nötig ist. Dazu gehören durchlässige Oberflächen (Entsiegelung), Regenwasserbewirtschaftung und -rückhaltung, Grün-Infrastruktur und Blau-Infrastruktur (also Gewässer), Dach- und Fassadenbegrünung, Wasserspeicherung (z.B. in Zisternen), mittelfristig Trennung von Mischwasserkanälen, veränderte Stadtplanung usw. Wir streben die Erreichung und Umsetzung eines Klimaanpassungskonzepts inkl. der zuvor beschriebenen Maßnahmen für die Stadt Oldenburg an. Oldenburg soll zu einer Schwammstadt entwickelt werden, die große Wassermengen bei Niederschlägen aufnehmen, speichern oder verzögert ableiten kann und dieses Wasser in Hitzeperioden gezielt wieder abgibt. Dazu gehören durchlässige Oberflächen (Entsiegelung), Regenwasserbewirtschaftung und -rückhaltung, Grün-Infrastruktur und Blau-Infrastruktur (Gewässer), Dach- und Fassadenbegrünung, Wasserspeicherung (z.B. in Zisternen), mittelfristig Trennung von Mischwasserkanälen, veränderte Stadtplanung usw. Wir streben die Erreichung und Umsetzung eines Klimaanpassungskonzepts inkl. der zuvor beschriebenen Maßnahmen für die Stadt Oldenburg an.
Nachhaltige Lieferketten beachten Nachhaltige Lieferketten beachten
Der Einkauf der öffentlichen Hand ist ein wichtiger Hebel für soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Auf Antrag der GRÜNEN hat der Rat der Stadt Oldenburg 2023 beschlossen, für die Auftragsvergabe und Beschaffung der Stadt Oldenburg und ihrer Eigenbetriebe verbindliche Nachhaltigkeitsstandards mit konkreten Kriterien und Zielen festzulegen. Die Standards sollten in einem digitalen Beschaffungshandbuch zusammengefasst und allen zuständigen Mitarbeiter*innen zur Verfügung gestellt werden. Der Einkauf der öffentlichen Hand ist ein wichtiger Hebel für soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Auf Antrag der GRÜNEN hat der Rat der Stadt Oldenburg 2023 beschlossen, für die Auftragsvergabe und Beschaffung der Stadt Oldenburg und ihrer Eigenbetriebe verbindliche Nachhaltigkeitsstandards mit konkreten Kriterien und Zielen festzulegen. Die Standards sollten in einem digitalen Beschaffungshandbuch zusammengefasst und allen zuständigen Mitarbeiter*innen zur Verfügung gestellt werden.
Erst wenige Kriterien, die über die ohnehin gesetzlich vorgeschriebenen hinausgehen, wurden tatsächlich festgelegt, während wichtige Produktgruppen mit großer Umweltwirkung wie Baumaterialien, Textilien, Lebensmittel oder Fahrzeuge weiterhin fehlen. Wir fordern, den Ratsbeschluss endlich umzusetzen. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass die öffentliche Hand nicht allein anhand der billigsten Anschaffungskosten einkauft, sondern in Ausschreibungen den gesamten Lebenszyklus inklusive Wartung- und Entsorgungskosten und die Umwelt- und Klimabelastung einbezieht. Erst wenige Kriterien, die über die ohnehin gesetzlich vorgeschriebenen hinausgehen, wurden tatsächlich festgelegt, während wichtige Produktgruppen mit großer Umweltwirkung wie Baumaterialien, Textilien, Lebensmittel oder Fahrzeuge weiterhin fehlen. Wir fordern, den Ratsbeschluss endlich umzusetzen. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass die öffentliche Hand nicht allein anhand der billigsten Anschaffungskosten einkauft, sondern in Ausschreibungen den gesamten Lebenszyklus inklusive Wartung- und Entsorgungskosten und die Umwelt- und Klimabelastung einbezieht.
Natur als Mitgestalterin unserer Stadt Natur als Mitgestalterin unserer Stadt
.Wir verstehen Natur nicht nur als Ressource oder Ausgleichsfläche, sondern als Grundlage allen Lebens – und als Mitgestalterin unserer Stadt. Eine zukunftsfähige Kommunalpolitik erkennt an, dass wir Teil ökologischer Zusammenhänge sind und unsere Entscheidungen immer auch andere Lebensformen betreffen. Wir verstehen unsere Natur nicht nur als Ressource oder Ausgleichsfläche, sondern als Grundlage allen Lebens – und als Mitgestalterin unserer Stadt. Eine zukunftsfähige Kommunalpolitik erkennt an, dass wir Teil ökologischer Zusammenhänge sind und unsere Entscheidungen immer auch andere Lebensformen betreffen.
Ökologische Auswirkungen sollen nicht nur technisch geprüft, sondern bewusst aus Sicht von Biodiversität, Boden, Wasserhaushalt und lokalen Ökosystemen reflektiert werden. Dazu wollen wir die Perspektiven von Natur systematisch stärker einbeziehen. Ökologische Auswirkungen sollen nicht nur technisch geprüft, sondern bewusst aus Sicht von Biodiversität, Boden, Wasserhaushalt und lokalen Ökosystemen reflektiert werden. Dazu wollen wir die Perspektiven von Natur systematisch stärker einbeziehen.
Inspiriert von sogenannten „Interspecies Councils“ wollen wir Räume schaffen, in denen diese Perspektiven aktiv eingenommen werden. In solchen Formaten versetzen sich Menschen bewusst in die Rolle von Tieren, Pflanzen oder ganzen Ökosystemen und geben deren Interessen eine Stimme. Dadurch wird erfahrbar, wie sich politische Entscheidungen jenseits menschlicher Nutzenlogik auswirken, und es entsteht ein erweitertes Verständnis von Verantwortung. So geben wir der Natur in unseren Entscheidungen eine hörbare Stimme. Inspiriert von sogenannten „Interspecies Councils“ wollen wir Räume schaffen, in denen diese Perspektiven aktiv eingenommen werden. In solchen Formaten versetzen sich Menschen bewusst in die Rolle von Tieren, Pflanzen oder ganzen Ökosystemen und geben deren Interessen eine Stimme. Dadurch wird erfahrbar, wie sich politische Entscheidungen jenseits menschlicher Nutzenlogik auswirken, und es entsteht ein erweitertes Verständnis von Verantwortung. So geben wir der Natur in unseren Entscheidungen eine hörbare Stimme.
Wir sehen darin eine Chance, Planung und Klimaanpassung nicht nur effizienter, sondern auch gerechter und vorausschauender zu gestalten. Deshalb wollen wir solche Ansätze in geeigneter Form auch auf kommunaler Ebene erproben und mit fachlicher Expertise verbinden. Wir sehen darin eine Chance, Planung und Klimaanpassung nicht nur effizienter, sondern auch gerechter und vorausschauender zu gestalten. Deshalb wollen wir solche Ansätze in geeigneter Form auch auf kommunaler Ebene erproben und mit fachlicher Expertise verbinden.
Unser Ziel ist eine Stadtentwicklung, die sich an natürlichen Kreisläufen orientiert, die Resilienz gegenüber Klimafolgen stärkt und die Lebensgrundlagen für alle bewahrt. Unser Ziel ist eine Stadtentwicklung, die sich an natürlichen Kreisläufen orientiert, die Resilienz gegenüber Klimafolgen stärkt und die Lebensgrundlagen für alle bewahrt.
2. Stadtplanung, Mobilität, Wohnen 2. Stadtplanung, Mobilität, Wohnen
Unsere Stadt im Wandel: Wege, Räume und Wohnorte für die Zukunft Unsere Stadt im Wandel: Wege, Räume und Wohnorte für die Zukunft
Oldenburg zeigt schon heute, wie eine moderne und lebenswerte Stadt aussehen kann. Wege werden sicherer und grüner, öffentliche Räume vielfältiger und Wohnviertel entwickeln sich zu Orten, an denen Klima und Lebensqualität selbstverständlich zusammengehören. Oldenburg zeigt schon heute, wie eine moderne und lebenswerte Stadt aussehen kann. Wege werden sicherer und grüner, öffentliche Räume vielfältiger und Wohnviertel entwickeln sich zu Orten, an denen Klima und Lebensqualität selbstverständlich zusammengehören.
Als Next-Level-City erfindet sich Oldenburgs Innenstadt neu: größer, freier und attraktiver – ein urbaner Stadtkosmos, der zum Flanieren, Entdecken und Durchatmen einlädt. Als Next-Level-City erfindet sich Oldenburgs Innenstadt neu: größer, freier und attraktiver – ein urbaner Stadtkosmos, der zum Flanieren, Entdecken und Durchatmen einlädt.
Gleichzeitig wächst die Innenstadt über klassische Einkaufsstraßen hinaus. Neue Impulse kommen aus angrenzenden Vierteln – etwa dem Museumsquartier, grünen Oasen, Orten bedeutender Stadtgeschichte und Plätzen mit barrierearmen Bewegungs- und Kulturangeboten. So entsteht ein vielseitiges, zukunftsfähiges Zentrum, das Menschen zusammenbringt und Oldenburgs urbanen Charakter stärkt. Gleichzeitig wächst die Innenstadt über klassische Einkaufsstraßen hinaus. Neue Impulse kommen aus angrenzenden Vierteln – etwa dem Museumsquartier, grünen Oasen, Orten bedeutender Stadtgeschichte und Plätzen mit barrierearmen Bewegungs- und Kulturangeboten. So entsteht ein vielseitiges, zukunftsfähiges Zentrum, das Menschen zusammenbringt und Oldenburgs urbanen Charakter stärkt.
Straßen, die bislang vom Durchgangsverkehr geprägt waren, sollen zu lebendigen und barrierearmen Stadträumen umgestaltet werden: mit breiten Gehwegen, komfortablen Radspuren, grünen Inseln und einer vielfältigen lokalen Geschäftsszene. Die starke Fahrradkultur der Stadt wird weiter ausgebaut, indem sichere Radachsen nach dem Vorbild Kopenhagens geschaffen werden. Sie verbinden zentrale Ziele wie die Carl von Ossietzky Universität und die Innenstadt auf direktem, komfortablem Weg. Straßen, die bislang vom Durchgangsverkehr geprägt waren, sollen zu lebendigen und barrierearmen Stadträumen umgestaltet werden: mit breiten Gehwegen, komfortablen Radspuren, grünen Inseln und einer vielfältigen lokalen Geschäftsszene. Die starke Fahrradkultur der Stadt wird weiter ausgebaut, indem sichere Radachsen nach dem Vorbild Kopenhagens geschaffen werden. Sie verbinden zentrale Ziele wie die Carl von Ossietzky Universität und die Innenstadt auf direktem, komfortablem Weg.
Unser Ziel ist, das Konzept der „Stadt der kurzen Wege“ bei der Stadt- und Verkehrswegeplanung zu stärken. Im Fokus steht für uns dabei, die dezentrale Versorgungsinfrastruktur auszubauen und besser zu vernetzen. Auch in der Oldenburger Stadtplanung wird regelmäßig eine funktionsräumliche Trennung verfolgt. Insbesondere Frauen* und Ältere nutzen im Alltag allerdings komplexe Wegeketten, die verschiedene Funktionen ansprechen. Um nachhaltige Mobilitätsmuster (insb. Fuß- und Radverkehr) zu fördern, soll die dezentrale Mobilitäts- und Versorgungsinfrastruktur gefördert werden. Unser Ziel ist, das Konzept der „Stadt der kurzen Wege“ bei der Stadt- und Verkehrswegeplanung zu stärken. Im Fokus steht für uns dabei, die dezentrale Versorgungsinfrastruktur auszubauen und besser zu vernetzen. Auch in der Oldenburger Stadtplanung wird regelmäßig eine funktionsräumliche Trennung verfolgt. Insbesondere Frauen* und Ältere nutzen im Alltag allerdings komplexe Wegeketten, die verschiedene Funktionen ansprechen. Um nachhaltige Mobilitätsmuster (insb. Fuß- und Radverkehr) zu fördern, soll die dezentrale Mobilitäts- und Versorgungsinfrastruktur gefördert werden.
Mobilität für alle – sicher, klimafreundlich und gerecht Mobilität für alle – sicher, klimafreundlich und gerecht
.Unsere Stadt steht vor zentralen Weichenstellungen, die darüber entscheiden, wie lebenswert, gerecht und klimafreundlich unsere Stadt in den kommenden Jahrzehnten sein wird. Im Bereich Mobilität und Verkehr verfolgen wir eine klare Linie: Unsere Stadt braucht eine moderne, sichere und sozial ausgewogene Mobilitätspolitik, die sich konsequent am Umweltverbund orientiert und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir halten am Leitgedanken fest, mehr Mobilität mit immer weniger Durchgangs- und Suchverkehren von außen nach innen zu organisieren. Die Weiterführung einer mobilitätsgerechten Stadtentwicklung, die Rad- und Fußverkehr stärkt, den ÖPNV anziehend macht, ihn um weitere Mobilitätsangebote (stadtweite Sharing-Angebote, autonom fahrende Bussysteme, P&R-Expresslinien etc.) ausbaut und Verkehrsflächen gerechter verteilt, bleibt oberstes Gebot. Eine feministische Mobilitätspolitik stellt dabei sicher, dass die Bedürfnisse derjenigen berücksichtigt werden, die im heutigen System am häufigsten übersehen werden: Kinder, Ältere, FLINTA*, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und alle, die täglich Wege zu Fuß, mit dem Rad oder im Bus zurücklegen. Unsere Stadt steht vor zentralen Weichenstellungen, die darüber entscheiden, wie lebenswert, gerecht und klimafreundlich unsere Stadt in den kommenden Jahrzehnten sein wird. Im Bereich Mobilität und Verkehr verfolgen wir eine klare Linie: Unsere Stadt braucht eine moderne, sichere und sozial ausgewogene Mobilitätspolitik, die sich konsequent am Umweltverbund orientiert und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir halten am Leitgedanken fest, mehr Mobilität mit immer weniger Durchgangs- und Suchverkehren von außen nach innen zu organisieren. Die Weiterführung einer mobilitätsgerechten Stadtentwicklung, die Rad- und Fußverkehr stärkt, den ÖPNV anziehend macht, ihn um weitere Mobilitätsangebote erweitert (stadtweite Sharing-Angebote, autonom fahrende Bussysteme, P&R-Expresslinien etc.) und Verkehrsflächen gerechter verteilt, bleibt oberstes Gebot. Eine feministische Mobilitätspolitik stellt dabei sicher, dass die Bedürfnisse derjenigen berücksichtigt werden, die im heutigen System am häufigsten übersehen werden: Kinder, Ältere, FLINTA*, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und alle, die täglich ihre Wege zu Fuß, mit dem Rad oder im Bus zurücklegen.
Der Mobilitätsplan Oldenburg 2030 mit seinen Teilkonzepten stellt für uns eine geeignete konzeptionelle Grundlage für künftige politische Entscheidungen dar. Wir brauchen nicht alle fünf Jahre ein neues Konzept, wir sollten viel eher das Umsetzungstempo deutlich steigern, womit wir den Radverkehr, aber auch den ÖPNV, die E-Ladeinfrastruktur und Sharing-Dienste massiv fördern würden. Der Mobilitätsplan Oldenburg 2030 mit seinen Teilkonzepten stellt für uns eine geeignete konzeptionelle Grundlage für künftige politische Entscheidungen dar. Wir brauchen nicht alle fünf Jahre ein neues Konzept, wir sollten viel eher das Tempo der Umsetzung deutlich steigern, womit wir den Radverkehr, aber auch den ÖPNV, die E-Ladeinfrastruktur und Sharing-Dienste massiv fördern würden.
P&R-Standorte am Stadtrand fördern den Umweltverbund und sorgen damit für eine Verkehrsentlastung im gesamten Stadtgebiet. Wir möchten die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen, die Attraktivität des P&R- oder auch B&R-Angebotes zu erhöhen. P&R-Standorte am Stadtrand fördern den Umweltverbund und sorgen damit für eine Verkehrsentlastung im gesamten Stadtgebiet. Wir möchten die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen, die Attraktivität des P&R- oder auch B&R-Angebotes zu erhöhen.
Der Innenstadtring wandelt sich zu einem Erlebnisraum. Die Straße am Schlossplatz wird Teil der Fußgängerzone. Bedarfsampeln gehören der Vergangenheit an – stattdessen setzen wir auf intelligente Steuerungen, die den Verkehr flüssiger und sicherer machen und ÖPNV, Zufußgehende und Fahrräder priorisieren Der Innenstadtring wandelt sich zu einem Erlebnisraum. Die Straße am Schlossplatz wird Teil der Fußgängerzone. Bedarfsampeln gehören der Vergangenheit an – stattdessen setzen wir auf intelligente Steuerungen, die den Verkehr flüssiger und sicherer machen und ÖPNV, Zufußgehende und Fahrräder priorisieren
Neue Fahrrad- und Fußwegebrücken an der Doktorsklappe sowie an der Cäcilienbrücke über die Hunte verbinden Stadtteile komfortabel miteinander. Zusätzlich fordern wir, auch im Zuge des Brückenneubaus der Klappbrücke über die Hunte, weiterhin die Einrichtung von Stadtteilbahnhöfen in Krusenbusch und Ofenerdiek, um weitere nachhaltige Mobilitätsangebote zu erschließen. Neue Fahrrad- und Fußwegebrücken an der Doktorsklappe sowie an der Cäcilienbrücke über die Hunte verbinden Stadtteile komfortabel miteinander. Zusätzlich fordern wir, auch im Zuge des Brückenneubaus der Klappbrücke über die Hunte, weiterhin die Einrichtung von Stadtteilbahnhöfen in Krusenbusch und Ofenerdiek, um weitere nachhaltige Mobilitätsangebote zu erschließen.
.Der ÖPNV wird zur starken Säule einer urbanen, klimaverträglichen Mobilität. Das kostenlose Busfahren am Samstag soll verstetigt und perspektivisch ausgeweitet werden. Die Busflotte stellen wir sukzessive auf E-Mobilität um, Haltestellen werden barrierearm und komfortabel gestaltet. Das TIM-Ticket wird allen Schüler*innen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir führen, wie in Hannover, ein vergünstigtes Deutschlandticket Sozial, Jugend und Ehrenamt ein. Dadurch wird der ÖPNV zu einem echten einkommensunabhängigeren Mobilitätsangebot für Alle. Der ÖPNV wird zur starken Säule einer urbanen, klimaverträglichen Mobilität. Das kostenlose Busfahren am Samstag soll verstetigt und perspektivisch ausgeweitet werden. Die Busflotte stellen wir sukzessive auf E-Mobilität um, Haltestellen werden barrierearm und komfortabel gestaltet. Das TIM-Ticket wird allen Schüler*innen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir führen, wie in Hannover, ein vergünstigtes Deutschlandticket Sozial, Jugend und Ehrenamt ein. Dadurch wird der ÖPNV zu einem echten einkommensunabhängigeren Mobilitätsangebot für alle.
Um den ÖPNV in das Zentrum einer klimaschützenden Mobilitätswende zu stellen, wird als langfristiges Vorhaben die Umstellung auf einen beitragsfinanzierten ÖPNV verfolgt – ein Modell, das auch in Bremen intensiv diskutiert wird. Um den ÖPNV in das Zentrum einer klimaschützenden Mobilitätswende zu stellen, wird als langfristiges Vorhaben die Umstellung auf einen beitragsfinanzierten ÖPNV verfolgt – ein Modell, das auch in Bremen intensiv diskutiert wird.
In Gesprächen mit der VWG setzen wir uns dafür ein, analog zum Bremer Pilotprojekt der BSAG, das Fahren ohne Ticket künftig nicht zur Strafanzeige zu bringen. In Gesprächen mit der VWG setzen wir uns dafür ein, analog zum Bremer Pilotprojekt der BSAG, das Fahren ohne Ticket künftig nicht zur Strafanzeige zu bringen.
Wir wollen nicht nur die Anzahl motorisierter Individualfahrten reduzieren, wir wollen auch die Anzahl benötigter Fahrzeuge und deren Standzeiten sowie Stellplätze und Versiegelungen reduzieren. Wir wollen nicht nur die Anzahl motorisierter Individualfahrten reduzieren, wir wollen auch die Anzahl benötigter Fahrzeuge und deren Standzeiten sowie Stellplätze und Versiegelungen reduzieren.
.Daher setzen wir uns für einen konsequenten Ausbau des Carsharing Angebotes aus, insbesondere die Prüfung einer Free Floating Zone, um Menschen einen noch leichteren Umstieg zu ermöglichen. Daher setzen wir uns für einen konsequenten Ausbau des Carsharing Angebotes ein, insbesondere die Prüfung einer Free Floating Zone, um Menschen einen noch leichteren Umstieg zu ermöglichen.
Flankiert wird dies durch Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet, durch konsequentes Bewohnerparken und ein intelligentes Mobilitätssystem, das Verkehrssicherheit erhöht und den rein privaten Autoverkehr sukzessive aus der Innenstadt heraushält. Der Wallring wird von einer Verkehrsschneise zu einem grünen Parkgürtel zurückgebaut, der Klimaresilienz, Aufenthaltsqualität und historische Stadtstrukturen verbindet. Flankiert wird dies durch Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet, durch konsequentes Bewohnerparken und ein intelligentes Mobilitätssystem, das Verkehrssicherheit erhöht und den rein privaten Autoverkehr sukzessive aus der Innenstadt heraushält. r die Menschen steigt die Aufenthaltsqualität enorm: Statt Lärm und Durchgangsverkehr entstehen Orte zum Spazieren, Radfahren, Verweilen oder für soziale Begegnungen. Solche Räume funktionieren oft auch als verbindende Elemente zwischen Grünanlagen, die zuvor durch Verkehrsschneisen getrennt waren.
Unsere Stadt aus den Augen der Kinder planen und umbauen Unsere Stadt aus den Augen der Kinder planen und umbauen
Oldenburg kann als erste deutsche Stadt ein kinderfreundliches Stadtplanungsressort schaffen. Kompetenz und politischer Gestaltungswille sind vorhanden. Kindgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung heißt, unser Leben und unsere Mobilität in der Stadt aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen zu betrachten und sie endlich entsprechend umzubauen. Das kommt übrigens allen Menschen zugute. Unser Ziel: selbstständige und sichere Mobilität ermöglichen und Familien entlasten. Das Schulstraßenkonzept werden wir zur Sicherheit unserer verletzlichsten Verkehrsteilnehmer*innen nutzen, um bestimmte Straßen zum Unterrichtsbeginn und Unterrichtsende für den Elterntaxi-Autoverkehr zu sperren. Oldenburg kann als erste deutsche Stadt ein kinderfreundliches Stadtplanungsressort schaffen. Kompetenz und politischer Gestaltungswille sind vorhanden. Kindgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung heißt, unser Leben und unsere Mobilität in der Stadt aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen zu betrachten und sie endlich entsprechend umzubauen. Das kommt übrigens allen Menschen zugute. Unser Ziel: selbstständige und sichere Mobilität ermöglichen und Familien entlasten. Das Schulstraßenkonzept werden wir zur Sicherheit unserer verletzlichsten Verkehrsteilnehmer*innen nutzen, um bestimmte Straßen zum Unterrichtsbeginn und Unterrichtsende für den Elterntaxi-Autoverkehr zu sperren.
.Wir entwickeln ein verbindliches stadtweites Konzept für temporäre Spielstraßen – rechtlich klar geregelt, finanziell abgesichert und regelmäßig umsetzbar. Damit schaffen wir Begegnungsräume und stärken den sozialen Zusammenhalt. Wir entwickeln ein verbindliches stadtweites Konzept für (temporäre) Spielstraßen – rechtlich klar geregelt, finanziell abgesichert und regelmäßig umsetzbar. Damit schaffen wir Begegnungsräume und stärken den sozialen Zusammenhalt.
Zu einer kindgerechten Stadtplanung gehören Spiel- und Begegnungsflächen als zentrale Elemente in unseren Quartieren. Das neue Spielplatzkonzept treiben wir entschlossen voran: barrierearm, modern, demokratisch mitgestaltet. Kinder und Jugendliche werden strukturell in die Planung eingebunden – nicht nur „angehört“. Zu einer kindgerechten Stadtplanung gehören Spiel- und Begegnungsflächen als zentrale Elemente in unseren Quartieren. Das neue Spielplatzkonzept treiben wir entschlossen voran: barrierearm, modern, demokratisch mitgestaltet. Kinder und Jugendliche werden strukturell in die Planung eingebunden – nicht nur „angehört“.
Wohnen in der wachsenden Stadt Wohnen in der wachsenden Stadt
Oldenburg steht an einem Wendepunkt. Wer jetzt halbherzig handelt, riskiert eine Stadt, in der sich immer weniger Menschen Wohnen leisten können. Deshalb braucht es keine vorsichtigen Absichtserklärungen mehr, sondern eine offensive, sozial orientierte Wohnraumpolitik, die das Gemeinwohl über private Profitinteressen stellt. Oldenburg steht an einem Wendepunkt. Wer jetzt halbherzig handelt, riskiert eine Stadt, in der sich immer weniger Menschen Wohnen leisten können. Deshalb braucht es keine vorsichtigen Absichtserklärungen mehr, sondern eine offensive, sozial orientierte Wohnraumpolitik, die das Gemeinwohl über private Profitinteressen stellt.
Die Zeit der Bequemlichkeit ist vorbei: Innenentwicklung zuerst heißt, Leerstände wie das Wallkino oder das Hermann-Ehlers-Haus nicht länger als städtebauliche Wunden zu akzeptieren, sondern politisch entschlossen zu aktivieren. Dass Immobilien leer stehen und verfallen, während Menschen bezahlbare Wohnungen suchen, ist nicht hinnehmbar. Wer hier weiter zuschaut, trägt Verantwortung für Verdrängung und steigende Mieten. Die Zeit der Bequemlichkeit ist vorbei: Innenentwicklung zuerst heißt, Leerstände wie das Wallkino oder das Hermann-Ehlers-Haus nicht länger als städtebauliche Wunden zu akzeptieren, sondern politisch entschlossen zu aktivieren. Dass Immobilien leer stehen und verfallen, während Menschen bezahlbare Wohnungen suchen, ist nicht hinnehmbar. Wer hier weiter zuschaut, trägt Verantwortung für Verdrängung und steigende Mieten.
Daher führen wir eine Zweckentfremdungssatzung ein. Die daraus entstehenden Bußgelder fließen in die Wohnungsgesellschaft für Schaffung von sozialem Wohnraum. Auch schaffen wir die rechtlichen Rahmenbedingungen, um als letztes Mittel Enteignungen aufgrund von zum Beispiel Leerstand von Wohnraum durchzuführen. Daher führen wir eine Zweckentfremdungssatzung ein. Die daraus entstehenden Bußgelder fließen in die Wohnungsgesellschaft für Schaffung von sozialem Wohnraum. Auch schaffen wir die rechtlichen Rahmenbedingungen, um als letztes Mittel Enteignungen aufgrund von zum Beispiel Leerstand von Wohnraum durchzuführen.
Wien zeigt seit Jahrzehnten, dass eine Stadt nur dann sozial bleibt, wenn man sich nicht dem Immobilienmarkt ausliefert, sondern ihn gestaltet. Bauträgerwettbewerbe, klare Regeln und eine Festschreibung des geförderten Wohnbaus sind keine „Optionen“, sondern notwendige Bedingungen, um Renditegetriebene in die Schranken zu weisen und sozialen Wohnraum zu sichern. Damit die Mietpreisbremse in Oldenburg auch konsequent umgesetzt wird, schaffen wir mit der Verwaltung ein niedrigschwelliges Angebot, was Mieter*innen über zu hohe Mieten informiert und anschließend unterstützt, ihr Recht auf bezahlbaren Wohnraum durchzusetzen. Wien zeigt seit Jahrzehnten, dass eine Stadt nur dann sozial bleibt, wenn man sich nicht dem Immobilienmarkt ausliefert, sondern ihn gestaltet. Bauträgerwettbewerbe, klare Regeln und eine Festschreibung des geförderten Wohnbaus sind keine „Optionen“, sondern notwendige Bedingungen, um Renditegetriebene in die Schranken zu weisen und sozialen Wohnraum zu sichern. Damit die Mietpreisbremse in Oldenburg auch konsequent umgesetzt wird, schaffen wir mit der Verwaltung ein niedrigschwelliges Angebot, was Mieter*innen über zu hohe Mieten informiert und anschließend unterstützt, ihr Recht auf bezahlbaren Wohnraum durchzusetzen.
.Oldenburg braucht endlich eine Verwaltung, die nicht nur verwaltet, sondern steuernd eingreift: mit Umzugsmanagement, sozial gerechter Vergabe, Beratung für junge und ältere Menschen. Der Aktivierung von Flächen durch Aufstockung, durch An- und Umbauten sowie Lückenschlüsse. Eine Wohnungstauschbörse kann helfen, unterschiedliche Bedürfnisse in verschiedenen Lebenslagen miteinander in Einklang zu bringen und den Wohnraum sozialer zu verteilen.  Oldenburg verfügt bereits über eine engagierte Verwaltung, die durch besser abgestimmtes Umzugsmanagement, eine sozial ausgewogene Wohnungsvergabe und leicht zugängliche Beratungsangebote für junge wie ältere Menschen weiter gestärkt werden kann. Gleichzeitig sollte vorhandener Wohnraum gezielt aktiviert werden – etwa durch Aufstockungen, An- und Umbauten sowie das Schließen von Baulücken; auch eine Wohnungstauschbörse kann helfen, unterschiedliche Lebenssituationen besser zusammenzubringen und Wohnraum gerechter zu verteilen. Gemeinschaftliche Wohnformen sollten dabei kein Randphänomen bleiben: Projekte wie Mehrgenerationenhäuser oder „Wohnen für Hilfe“ stehen für eine solidarische Stadt und verdienen eine konsequente Förderung.
Gemeinschaftliche Wohnformen dürfen nicht länger Randphänomene sein. Projekte wie Mehrgenerationenhäuser oder „Wohnen für Hilfe“ sind Ausdruck einer solidarischen Stadt und verdienen eine entschlossene Förderung. Um in einer sozial gemischten Stadt zu leben, halten wir an der bestehenden Sozialquote von 30% beim Neubau von Mehrfamilienhäusern fest. Sie muss in der Praxis als Mindeststandard gelten, nicht nur als Ziel. Wer sie aufweicht, entscheidet sich bewusst gegen eine sozial gemischte Stadt. Oldenburg hat eine hohe Einfamilienhausquote von 33%. Statt neuer, freistehender Einfamilienhäuser setzen wir auf Doppel- und Reihenhäuser. Die Zukunft liegt im Rückbau überdimensionierter Straßen, von Parkplätzen und Asphaltflächen – und in ihrer Nutzung auch zur Schaffung von lebenswertem, bezahlbarem Wohnraum.
Um in einer sozial gemischte Stadt zu leben halten wir an der bestehenden Sozialquote von 30% beim Neubau von Mehrfamilienhäusern fest. Sie muss in der Praxis als Mindeststandard gelten, nicht nur als Ziel. Wer sie aufweicht, entscheidet sich bewusst gegen eine sozial gemischte Stadt. Oldenburg hat eine hohe Einfamilienhausquote von 33%. Statt neuer, freistehender Einfamilienhäuser setzen wir auf Doppel- und Reihenhäuser. Die Zukunft liegt im Rückbau überdimensionierter Straßen, von Parkplätzen und Asphaltflächen – und in ihrer Nutzung auch zur Schaffung von lebenswertem, bezahlbarem Wohnraum.  
Luxussanierungen, spekulativer Leerstand und Gentrifizierung zerstören die Vielfalt, die Oldenburg ausmacht. Deshalb braucht es eine klare politische Linie: Wohnen ist ein Grundrecht, kein Spielball für Rendite. Oldenburg darf nicht zulassen, dass Marktlogiken darüber entscheiden, wer bleiben darf und wer nicht. Luxussanierungen, spekulativer Leerstand und Gentrifizierung zerstören die Vielfalt, die Oldenburg ausmacht. Deshalb braucht es eine klare politische Linie: Wohnen ist ein Grundrecht, kein Spielball für Rendite. Oldenburg darf nicht zulassen, dass Marktlogiken darüber entscheiden, wer bleiben darf und wer nicht.
Städtische Wohnungsgesellschaft stärken – Wohnraum in öffentlicher Hand Städtische Wohnungsgesellschaft stärken – Wohnraum in öffentlicher Hand
Die neue städtische Wohnungsgesellschaft wird zum Motor für sozialen und klimafreundlichen Wohnraum. Sie schafft bezahlbaren Wohnraum mit dauerhafter Sozialbindung, erwirbt leerstehende und sanierungsbedürftige Gebäude und entwickelt diese zu hochwertigen und energieeffizienten Wohnungen weiter. Neubau erfolgt ergänzend dort, wo er sinnvoll und notwendig ist. Damit sichern wir eine soziale Durchmischung aller Quartiere und gewährleisten, dass Wohnen in Oldenburg kein Marktprivileg, sondern Teil kommunaler Daseinsvorsorge bleibt. Die neue städtische Wohnungsgesellschaft wird zum Motor für sozialen und klimafreundlichen Wohnraum. Sie schafft bezahlbaren Wohnraum mit dauerhafter Sozialbindung, erwirbt leerstehende und sanierungsbedürftige Gebäude und entwickelt diese zu hochwertigen und energieeffizienten Wohnungen weiter. Neubau erfolgt ergänzend dort, wo er sinnvoll und notwendig ist. Damit sichern wir eine soziale Durchmischung aller Quartiere und gewährleisten, dass Wohnen in Oldenburg kein Marktprivileg, sondern Teil kommunaler Daseinsvorsorge bleibt.
Grünräume schützen – Natur und Stadt im Gleichgewicht Grünräume schützen – Natur und Stadt im Gleichgewicht
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Stopp der Flächenversiegelung und dem Erhalt von Grünvolumen. Da jährlich 7,4 Hektar neu versiegelt werden und Niedersachsen bis 2050 einen Netto-Null-Flächenverbrauch anstrebt, sollen Versiegelungen nur noch zulässig sein, wenn an anderer Stelle im gleichen Umfang entsiegelt wird. Um Flächen effizienter zu nutzen, sollen Nutzungen künftig gestapelt werden – etwa indem eingeschossige Verbrauchermärkte durch kombinierten Wohn- oder Büroraum ersetzt werden. Auch begrünte Dächer, Photovoltaik auf Parkplätzen und andere innovative Maßnahmen zur Flächenschonung sollen verpflichtend gefördert werden. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Stopp der Flächenversiegelung und dem Erhalt von Grünvolumen. Da jährlich 7,4 Hektar neu versiegelt werden und Niedersachsen bis 2050 einen Netto-Null-Flächenverbrauch anstrebt, sollen Versiegelungen nur noch zulässig sein, wenn an anderer Stelle im gleichen Umfang entsiegelt wird. Um Flächen effizienter zu nutzen, sollen Nutzungen künftig gestapelt werden – etwa indem eingeschossige Verbrauchermärkte durch kombinierten Wohn- oder Büroraum ersetzt werden. Auch begrünte Dächer, Photovoltaik auf Parkplätzen und andere innovative Maßnahmen zur Flächenschonung sollen verpflichtend gefördert werden.
Gemeinsam gedacht, ergeben Stadtentwicklung, Mobilität, Wohnen und nachhaltiges Bauen ein klares politisches Leitbild: eine Stadt, die allen gehört, die Klima und Ressourcen schützt, die soziale Gerechtigkeit schafft und die Lebensqualität für jetzige und kommende Generationen erhöht. Gemeinsam gedacht, ergeben Stadtentwicklung, Mobilität, Wohnen und nachhaltiges Bauen ein klares politisches Leitbild: eine Stadt, die allen gehört, die Klima und Ressourcen schützt, die soziale Gerechtigkeit schafft und die Lebensqualität für jetzige und kommende Generationen erhöht.
Nachhaltiges Bauen und Gebäudemanagement Nachhaltiges Bauen und Gebäudemanagement
Der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau verantwortet Neubau, Sanierung und Unterhaltung städtischer Gebäude. Seit dem Ratsbeschluss von 2021 sollen alle Projekte nach höchsten energetischen Standards umgesetzt werden, um den Gebäudebestand bis 2035 klimaneutral auszurichten. Der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau verantwortet Neubau, Sanierung und Unterhaltung städtischer Gebäude. Seit dem Ratsbeschluss von 2021 sollen alle Projekte nach höchsten energetischen Standards umgesetzt werden, um den Gebäudebestand bis 2035 klimaneutral auszurichten.
Das Nachhaltigkeitsleitbild des Stadtrats von 2022 fordert nachhaltige Sanierungen und eine ressourcenschonende Bewirtschaftung. Die Bauindustrie benötigt, gerade weil sie enorme Mengen Energie, Rohstoffe und Wasser verbraucht, verstärkt ökologische, recycelbare Baustoffe (C2C). Das Nachhaltigkeitsleitbild des Stadtrats von 2022 fordert nachhaltige Sanierungen und eine ressourcenschonende Bewirtschaftung. Die Bauindustrie benötigt, gerade weil sie enorme Mengen Energie, Rohstoffe und Wasser verbraucht, verstärkt ökologische, recycelbare Baustoffe (C2C).
Wir setzen uns ein für: Wir setzen uns ein für:
jährliche Energieberichte mit klaren Prioritäten, jährliche Energieberichte mit klaren Prioritäten,
einen Leitfaden Nachhaltiges Bauen und einen verbindlichen sozial-ökologischen Beschaffungskatalog, einen Leitfaden Nachhaltiges Bauen und einen verbindlichen sozial-ökologischen Beschaffungskatalog,
Unterstützung und Entwicklung von Forschungs- und Produktionsstandorten für Recyclingmanagement, Unterstützung und Entwicklung von Forschungs- und Produktionsstandorten für Recyclingmanagement,
verbindliche Nachhaltigkeitskriterien bei Vergaben. verbindliche Nachhaltigkeitskriterien bei Vergaben.
Unsere Vision Unsere Vision
Wir GRÜNE gestalten eine Stadt, die allen gehört. Wir GRÜNE gestalten eine Stadt, die allen gehört.
Eine Stadt mit sicheren Wegen, lebendigen Räumen und bezahlbaren Wohnorten. Eine Stadt mit sicheren Wegen, lebendigen Räumen und bezahlbaren Wohnorten.
Eine Stadt, die ihre Ressourcen schützt, soziale Sicherheit bietet und Menschen in den Mittelpunkt der Planung stellt. Eine Stadt, die ihre Ressourcen schützt, soziale Sicherheit bietet und Menschen in den Mittelpunkt der Planung stellt.
Eine Stadt, in der die Zukunft nicht abstrakt ist – sondern Tag für Tag erlebbar wird. Eine Stadt, in der die Zukunft nicht abstrakt ist – sondern Tag für Tag erlebbar wird.
3. Wirtschaft und Finanzen 3. Wirtschaft und Finanzen
Kommunale Haushalte stehen unter erheblichem Druck. Oft führt das zu kurzfristigen Sparmaßnahmen wie Ausgabenkürzungen oder dem Verkauf städtischen Eigentums mit dem Risiko, die Lebensqualität zu verschlechtern und kommende Generationen zu belasten. Kommunale Haushalte stehen unter erheblichem Druck. Oft führt das zu kurzfristigen Sparmaßnahmen wie Ausgabenkürzungen oder dem Verkauf städtischen Eigentums mit dem Risiko, die Lebensqualität zu verschlechtern und kommende Generationen zu belasten.
Unser Wirtschafts- und Finanzsystem muss jedoch innerhalb planetarer Grenzen funktionieren und nachhaltig Lebensqualität schaffen – regional wie global. Dazu gehört Vorsorge sowie eine Wirtschaft, die Chancen-, Ressourcen- und Geschlechtergerechtigkeit fördert. Gemeinsam mit der städtischen Wirtschaft wollen wir diese Entwicklung gestalten. Unser Wirtschafts- und Finanzsystem muss jedoch innerhalb planetarer Grenzen funktionieren und nachhaltig Lebensqualität schaffen – regional wie global. Dazu gehört Vorsorge sowie eine Wirtschaft, die Chancen-, Ressourcen- und Geschlechtergerechtigkeit fördert. Gemeinsam mit der städtischen Wirtschaft wollen wir diese Entwicklung gestalten.
Eine Haushaltskonsolidierung betrachtet nicht nur Ausgaben, sondern auch Einnahmen. Deshalb setzen wir uns auf Landes- und Bundesebene für eine faire Aufgaben- und Kostenverteilung nach dem Konnexitätsprinzip ein. Eine Haushaltskonsolidierung betrachtet nicht nur Ausgaben, sondern auch Einnahmen. Deshalb setzen wir uns auf Landes- und Bundesebene für eine faire Aufgaben- und Kostenverteilung nach dem Konnexitätsprinzip ein.
Als GRÜNE stellen wir das Gemeinwohl in den Mittelpunkt. Eine Stadt muss Raum für kulturelle und sportliche Entfaltung bieten, bezahlbares Wohnen sichern und Orte schaffen, die jenseits von Arbeit und Konsum begeistern. Eine attraktive Stadt zieht zudem Fachkräfte an, die lokale Unternehmen und „Hidden Champions“ dringend benötigen. Dafür braucht es solide Finanzen und kontinuierliche Investitionen in die städtische Infrastruktur. Als GRÜNE stellen wir das Gemeinwohl in den Mittelpunkt. Eine Stadt muss Raum für kulturelle und sportliche Entfaltung bieten, bezahlbares Wohnen sichern und Orte schaffen, die jenseits von Arbeit und Konsum begeistern. Eine attraktive Stadt zieht zudem Fachkräfte an, die lokale Unternehmen und „Hidden Champions“ dringend benötigen. Dafür braucht es solide Finanzen und kontinuierliche Investitionen in die städtische Infrastruktur.
Nachhaltige und regionale Wirtschaft fördern Nachhaltige und regionale Wirtschaft fördern
Die aktuellen weltweiten Konflikte zeigen die deutliche Abhängigkeit der regionalen Wirtschaft von fossilen Ressourcen. Regionales Wirtschaften – ökologisch und erneuerbar – muss weiter ausgebaut werden. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg muss dafür Anreize setzen. Die aktuellen weltweiten Konflikte zeigen die deutliche Abhängigkeit der regionalen Wirtschaft von fossilen Ressourcen. Regionales Wirtschaften – ökologisch und erneuerbar – muss weiter ausgebaut werden. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg muss dafür Anreize setzen.
Für eine resiliente regionale Wirtschaft braucht es eine verstärkte Nutzung regenerativer Energien, die lokale Erzeugung und den Verbrauch von Produkten, verbunden mit der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Kooperation insbesondere mit den Umlandgemeinden ist hier für uns der Schlüssel. Für eine resiliente regionale Wirtschaft braucht es eine verstärkte Nutzung regenerativer Energien, die lokale Erzeugung und den Verbrauch von Produkten, verbunden mit der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Kooperation insbesondere mit den Umlandgemeinden ist hier für uns der Schlüssel.
Um Ressourcen zu schonen, ist die Reparatur von defekten Geräten und das Teilen (dieser) untereinander am sinnvollsten. Wir wollen dies auch finanziell unterstützen. Um Ressourcen zu schonen, ist die Reparatur von defekten Geräten und das Teilen (dieser) untereinander am sinnvollsten. Wir wollen dies auch finanziell unterstützen.
Gründungen fördern, Generationswechsel meistern, Neues unterstützen Gründungen fördern, Generationswechsel meistern, Neues unterstützen
.Oldenburg soll eine Gründer*innen freundliche Stadt bleiben. Darin liegt eine große Chance moderne, nachhaltige Arbeitsplätze in Oldenburg zu schaffen und den Wissenstransfer von den Hochschulen in die Wirtschaft vor Ort zu fördern. Wir unterstützen junge, engagierte Start-ups dabei ihre Geschäftsideen umzusetzen und ihre ersten unternehmerisch Schritte zu gehen. Dabei setzen wir weiterhin auf die bewährten Strukturen der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und des TGO und entwickeln diese weiter. Dabei setzen wir weiterhin auf die bewährten Strukturen der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und des TGO und entwickeln diese weiter, beispielsweise durch ein Beratungsangebot, das vor allem Entrepreneur*innen mit (intersektionalen) Vielfaltsmerkmalen empowern und bei ihrer Gründung unterstützen soll. Oldenburg soll eine gründer*innenfreundliche Stadt bleiben. Darin liegt eine große Chance,  moderne, nachhaltige Arbeitsplätze in Oldenburg zu schaffen und den Wissenstransfer von den Hochschulen in die Wirtschaft vor Ort zu fördern. Wir unterstützen junge, engagierte Start-ups dabei, ihre Geschäftsideen umzusetzen und ihre ersten unternehmerischen Schritte zu gehen. Dabei setzen wir weiterhin auf die bewährten Strukturen der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und des TGO und entwickeln diese weiter, beispielsweise durch ein Beratungsangebot, das vor allem Entrepreneur*innen mit Vielfaltsmerkmalen empowern und bei ihrer Gründung unterstützen soll.
 Die Landschaft der Unternehmer*innen steht vor einem Wandel. Neue Ideen führen zu Gründungen, aber auch etablierte Unternehmen suchen neue Inhaber*innen. Wer Gründungen unterstützt, sollte auch Nachfolgewechsel unterstützen. Durch den demografischen Wandel suchen viele Inhaber*innen Nachfolger*innen. Nachfolgen bieten dabei für junge Unternehmer*innen viele Vorteile. Sie starten mit einem etablierten Geschäft in einen ebenso etablierten Markt. Sie sichern Arbeitsplätze und Netzwerke. Sie machen unsere Stadt langfristig lebenswert und tragen zu regionalem Wirtschaften bei.  Die Landschaft der Unternehmer*innen steht vor einem Wandel. Neue Ideen führen zu Gründungen, aber auch etablierte Unternehmen suchen neue Inhaber*innen. Wer Gründungen unterstützt, sollte auch Nachfolgewechsel unterstützen. Durch den demografischen Wandel suchen viele Inhaber*innen Nachfolger*innen. Die Nachfolge bietet dabei für junge Unternehmer*innen viele Vorteile. Sie starten mit einem etablierten Geschäft in einen ebenso etablierten Markt. Sie sichern Arbeitsplätze und Netzwerke. Sie machen unsere Stadt langfristig lebenswert und stärken gleichzeitig die regionale Wirtschaft.  
Neben der Gründung von Unternehmen wollen wir daher auch Nachfolger*innen von Bestandsunternehmen unterstützen. Die Wirtschaftsförderung muss darauf ausgerichtet werden. Neben der Gründung von Unternehmen wollen wir daher auch Nachfolger*innen von Bestandsunternehmen unterstützen. Die Wirtschaftsförderung muss darauf ausgerichtet werden.
FLINTA*-Förderung als Antrieb einer gerechten und zukunftsfähigen Wirtschaft FLINTA*-Förderung als Antrieb einer gerechten und zukunftsfähigen Wirtschaft
Eine nachhaltige und leistungsfähige Wirtschaft braucht die Ideen, Kompetenzen und Innovationskraft aller. Oldenburger FLINTA* tragen hierzu wesentlich bei, in Unternehmen, in Wissenschaft und Pflege, in der Gründungsszene, im Ehrenamt und in der Sorgearbeit. Doch noch immer verhindern strukturelle Ungleichheiten und Rollenbilder eine gleichberechtigte Teilhabe an Wirtschaft und Arbeitswelt. Dadurch verliert Oldenburg Fachkräfte, Innovationschancen und wirtschaftliche Stärke. Eine nachhaltige und leistungsfähige Wirtschaft braucht die Ideen, Kompetenzen und Innovationskraft aller. Oldenburger FLINTA* tragen hierzu wesentlich bei, in Unternehmen, in Wissenschaft und Pflege, in der Gründungsszene, im Ehrenamt und in der Sorgearbeit. Doch noch immer verhindern strukturelle Ungleichheiten und Rollenbilder eine gleichberechtigte Teilhabe an Wirtschaft und Arbeitswelt. Dadurch verliert Oldenburg Fachkräfte, Innovationschancen und wirtschaftliche Stärke.
Deshalb fordern wir eine kommunale Innovations- und Fachkräfteoffensive, die sich besonders an FLINTA* richtet. Dabei sollen neue Förderinstrumente geprüft und solche Programme gestärkt werden, die Menschen gezielt für zukunftsrelevante Bereiche qualifizieren und unterstützen – etwa in der Digitalisierung, im Handwerk, in Klimaberufen, in der Pflege, in der Energiebranche und in technischen Berufen. Deshalb fordern wir eine kommunale Innovations- und Fachkräfteoffensive, die sich besonders an FLINTA* richtet. Dabei sollen neue Förderinstrumente geprüft und solche Programme gestärkt werden, die Menschen gezielt für zukunftsrelevante Bereiche qualifizieren und unterstützen – etwa in der Digitalisierung, im Handwerk, in Klimaberufen, in der Pflege, in der Energiebranche und in technischen Berufen.
Gemeinwohlorientierung als Zukunftssicherung Gemeinwohlorientierung als Zukunftssicherung
.Eine Wirtschaft der Zukunft ist nicht für sich selbst, sondern für die Menschen da. Nachhaltige Wirtschaft orientiert sich daher am Gemeinwohl. Nicht nur neue, sondern vor allem etablierte Unternehmen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Zusätzlich wollen wir uns fürPilotprojekte zur Einführung von Nachhaltigkeitsberichten und Gemeinwohlbilanzen als zusätzliche Bilanzierungsinstrumente einsetzen. Gerade kommunale Unternehmen können hier Vorreiter sein. Eine Wirtschaft der Zukunft ist nicht für sich selbst, sondern für die Menschen da. Nachhaltige Wirtschaft orientiert sich daher am Gemeinwohl. Nicht nur neue, sondern vor allem etablierte Unternehmen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Zusätzlich wollen wir uns für Pilotprojekte zur Einführung von Nachhaltigkeitsberichten und Gemeinwohlbilanzen als zusätzliche Bilanzierungsinstrumente einsetzen. Gerade kommunale Unternehmen können hier Vorreiter sein.
Das Engagement der Bürger*innen für mehr Gemeinwohlorientierung wollen wir weiter fördern. Das Engagement der Bürger*innen für mehr Gemeinwohlorientierung wollen wir weiter fördern.
Mehrweg statt Einweg Mehrweg statt Einweg
Die planetaren Grenzen sind auch die Grenzen des Wirtschaftens. Wir wollen Unternehmen dabei unterstützen, Mehrwegverpackungen im Verkauf einzusetzen. Unternehmen sollten eine Startförderung erhalten, wenn Sie Mehrwegverpackungen und Pfandsysteme für Behälter einführen. Finanziert wird das aus einer Verpackungssteuer, wie es in Tübingen oder Koblenz bereits erfolgreich praktiziert wird. Die planetaren Grenzen sind auch die Grenzen des Wirtschaftens. Wir wollen Unternehmen dabei unterstützen, Mehrwegverpackungen im Verkauf einzusetzen. Unternehmen sollten eine Startförderung erhalten, wenn Sie Mehrwegverpackungen und Pfandsysteme für Behälter einführen. Finanziert wird das aus einer Verpackungssteuer, wie es in Tübingen oder Koblenz bereits erfolgreich praktiziert wird.
Weiterverkauf von ausrangierten Gebrauchsgegenständen (Möbel, Haushaltsgeräte, Kleidung uvm.) unterstützen wir. Leerstehende Immobilien in der Innenstadt könnten dafür genutzt werden („Zwischennutzung“). Weiterverkauf von ausrangierten Gebrauchsgegenständen (Möbel, Haushaltsgeräte, Kleidung uvm.) unterstützen wir. Leerstehende Immobilien in der Innenstadt könnten dafür genutzt werden („Zwischennutzung“).
Solide Finanzen, solide Zukunft Solide Finanzen, solide Zukunft
Durch Steigerung bei Preisen für Energie, Material und Arbeitskosten stehen kommunale Haushalte unter Druck . Gleichzeitig werden der Stadt mehr Aufgaben von Bund und Land übertragen, ohne dass dafür eine Gegenleistung in finanzieller Form erbracht wird. Durch Steigerung bei Preisen für Energie, Material und Arbeitskosten stehen kommunale Haushalte unter Druck . Gleichzeitig werden der Stadt mehr Aufgaben von Bund und Land übertragen, ohne dass dafür eine Gegenleistung in finanzieller Form erbracht wird.
In der Vergangenheit hat Oldenburg zu wenig in die eigene Infrastruktur investiert. Wie Anfragen von uns verdeutlichen, ist das städtische Infrastrukturvermögen Jahr für Jahr gesunken. Dies liegt nicht nur an mangelnden finanziellen Mitteln, sondern auch an einer Verwaltungsstruktur, die es nicht schafft, alle Projekte umzusetzen. In der Vergangenheit hat Oldenburg zu wenig in die eigene Infrastruktur investiert. Wie Anfragen von uns verdeutlichen, ist das städtische Infrastrukturvermögen Jahr für Jahr gesunken. Dies liegt nicht nur an mangelnden finanziellen Mitteln, sondern auch an einer Verwaltungsstruktur, die es nicht schafft, alle Projekte umzusetzen.
Daher setzen wir uns dafür ein, dass mit Augenmaß neue Projekte begonnen werden. Die bestehende Infrastruktur, Daseinsvorsorge, der Klimaschutz und die Klimaanpassung stehen für uns im Vordergrund. Daher setzen wir uns dafür ein, dass mit Augenmaß neue Projekte begonnen werden. Die bestehende Infrastruktur, Daseinsvorsorge, der Klimaschutz und die Klimaanpassung stehen für uns im Vordergrund.
Neue prestigeträchtige Projekte lehnen wir aus haushalterischer Sicht ab, wenn Sie nicht mind. eine der oben genannten Kategorien erfüllen. Neue prestigeträchtige Projekte lehnen wir aus haushalterischer Sicht ab, wenn Sie nicht mind. eine der oben genannten Kategorien erfüllen.
Stadionfinanzierung Stadionfinanzierung
In der letzten Ratsperiode war der Neubau eines Stadions das beherrschende Thema. Wir haben uns von Anfang an für eine Risikoteilung beim Betrieb des Stadions ausgesprochen. In der letzten Ratsperiode war der Neubau eines Stadions das beherrschende Thema. Wir haben uns von Anfang an für eine Risikoteilung beim Betrieb des Stadions ausgesprochen.
Wir sprechen uns in der Debatte weiterhin für eine anteilige, gedeckelte Finanzierung des Stadions aus. Wir fordern eine verbindliche Beteiligung des VfB Oldenburg und von Sponsoren. In anderen Stadionbauprojekten ist es üblich, dass sich der Fußballverein als Ankermieter am Betrieb beteiligt. Allein schon, um ein eigenes Interesse an einer guten Auslastung des Stadions zu haben. Der spätere Betrieb muss ein tragfähiges und transparentes Konzept haben und darf sich nicht hinter unrealistischen Annahmen und Versprechungen verstecken. Dieses Konzept muss vor einer Vergabe des Bauauftrages vorliegen. Wir sprechen uns in der Debatte weiterhin für eine anteilige, gedeckelte Finanzierung des Stadions aus. Wir fordern eine verbindliche Beteiligung des VfB Oldenburg und von Sponsoren. In anderen Stadionbauprojekten ist es üblich, dass sich der Fußballverein als Ankermieter am Betrieb beteiligt. Allein schon, um ein eigenes Interesse an einer guten Auslastung des Stadions zu haben. Der spätere Betrieb muss ein tragfähiges und transparentes Konzept haben und darf sich nicht hinter unrealistischen Annahmen und Versprechungen verstecken. Dieses Konzept muss vor einer Vergabe des Bauauftrages vorliegen.
Städtische Haushalte nachhaltig investieren Städtische Haushalte nachhaltig investieren
Sozialer Zusammenhalt, funktionierende öffentliche Verwaltung und eine gute öffentliche Infrastruktur sind Garanten für eine funktionierende Demokratie. Investitionen darin sind nachhaltig und zu priorisieren. Sozialer Zusammenhalt, funktionierende öffentliche Verwaltung und eine gute öffentliche Infrastruktur sind Garanten für eine funktionierende Demokratie. Investitionen darin sind nachhaltig und zu priorisieren.
Wir wollen einen Klimahaushalt etablieren, der neben dem städtischen Haushalt auch klimarelevante Aspekte berücksichtigt. Wir wollen einen Klimahaushalt etablieren, der neben dem städtischen Haushalt auch klimarelevante Aspekte berücksichtigt.
Für das Grundrecht auf Wohnen muss die Stadt ihre Bodenpolitik anpassen. In der aktuellen Ratsperiode haben wir mit dem Grundsatzbeschluss zum Erbbaurecht bereits einen deutlichen Erfolg erzielt. Wir wollen das Erbbaurecht ausbauen, denn der Erhalt des Grund und Bodens in städtischer Hand sichert auch für kommende Generationen niedrige Immobilienpreise und ermöglicht der Stadt mehr Spielraum in der Stadtentwicklung. Auch Immobilien sollen in städtischer Hand bleiben. Dazu forcieren wir den Ankauf von Flächen und Immobilien und werden mit der neuen städtischen Wohnungsgesellschaft günstigen Wohnraum schaffen. Für das Grundrecht auf Wohnen muss die Stadt ihre Bodenpolitik anpassen. In der aktuellen Ratsperiode haben wir mit dem Grundsatzbeschluss zum Erbbaurecht bereits einen deutlichen Erfolg erzielt. Wir wollen das Erbbaurecht ausbauen, denn der Erhalt des Grund und Bodens in städtischer Hand sichert auch für kommende Generationen niedrige Immobilienpreise und ermöglicht der Stadt mehr Spielraum in der Stadtentwicklung. Auch Immobilien sollen in städtischer Hand bleiben. Dazu forcieren wir den Ankauf von Flächen und Immobilien und werden mit der neuen städtischen Wohnungsgesellschaft günstigen Wohnraum schaffen.
Gleichstellung auch in den Zahlen Gleichstellung auch in den Zahlen
Seit jeher ist Gleichstellungspolitik (Abbau von Benachteiligungen, gleiche Teilhabe, freie und selbstbestimmte Lebensgestaltung) Kern grüner Politik. Von den negativen Folgen des Klimawandels sind Frauen und vulnerable Personen, etwa alte Menschen, Personen mit Migrationsgeschichte oder LSBTIQ*, aufgrund struktureller Diskriminierungen stärker betroffen. Die Bedeutung der Gleichstellung ist in Zeiten von multiplen globalen Krisen gewachsen und bedarf der Unterstützung durch den Einsatz von Haushaltsmitteln – auch der Kommunen. Seit jeher ist Gleichstellungspolitik (Abbau von Benachteiligungen, gleiche Teilhabe, freie und selbstbestimmte Lebensgestaltung) Kern grüner Politik. Von den negativen Folgen des Klimawandels sind Frauen und vulnerable Personen, etwa alte Menschen, Personen mit Migrationsgeschichte oder LSBTIQ*, aufgrund struktureller Diskriminierungen stärker betroffen. Die Bedeutung der Gleichstellung ist in Zeiten von multiplen globalen Krisen gewachsen und bedarf der Unterstützung durch den Einsatz von Haushaltsmitteln – auch der Kommunen.
Eine geschlechtergerechte Finanzpolitik soll in den Haushaltsprozess integriert werden. Um dieses kurzfristig umzusetzen, fordern wir eine entsprechende Analyse von Ratsvorlagen sowie eine regelmäßige Folgenabschätzung bei allen Maßnahmen, analog zu „finanziellen Auswirkungen“ und „Klimafolgenabschätzungen“ in städtischen Vorlagen. Eine geschlechtergerechte Finanzpolitik soll in den Haushaltsprozess integriert werden. Um dieses kurzfristig umzusetzen, fordern wir eine entsprechende Analyse von Ratsvorlagen sowie eine regelmäßige Folgenabschätzung bei allen Maßnahmen, analog zu „finanziellen Auswirkungen“ und „Klimafolgenabschätzungen“ in städtischen Vorlagen.
Digitalisierung Digitalisierung
Den Auf- und Ausbau der digitalen Infrastruktur als wichtigen Standortfaktor wollen wir stärker und schneller vorantreiben. Deshalb setzen wir uns für einen zügigen Ausbau des Glasfasernetzes wie auch leistungsfähiger Mobilfunknetze ein. Freies WLAN muss flächendeckend zur Verfügung stehen. Da Digitalisierung mehr ist, als eine schnelle Internetverbindung, müssen insbesondere kleinere Unternehmen in diesem Bereich stärker unterstützt werden. Aber auch die städtische Verwaltung muss deutlich schnellere und größere Schritte zur Digitalisierung von Kommunikation und Genehmigungsprozessen unternehmen, um mit der Wirtschaft auf Augenhöhe zu arbeiten. Ein Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kann diesen Prozess vorantreiben. Den Auf- und Ausbau der digitalen Infrastruktur als wichtigen Standortfaktor wollen wir stärker und schneller vorantreiben. Deshalb setzen wir uns für einen zügigen Ausbau des Glasfasernetzes wie auch leistungsfähiger Mobilfunknetze ein. Freies WLAN muss flächendeckend zur Verfügung stehen. Da Digitalisierung mehr ist, als eine schnelle Internetverbindung, müssen insbesondere kleinere Unternehmen in diesem Bereich stärker unterstützt werden. Aber auch die städtische Verwaltung muss deutlich schnellere und größere Schritte zur Digitalisierung von Kommunikation und Genehmigungsprozessen unternehmen, um mit der Wirtschaft auf Augenhöhe zu arbeiten. Ein Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kann diesen Prozess vorantreiben.
Insgesamt wollen wir regionale Wirtschaftskreisläufe und Lieferketten stärken. Hierzu braucht es die Förderung digitaler und nachhaltiger Geschäftsmodelle mit regionalem Bezug. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung sollte mehr auf kooperative, regionale Wirtschaftsformen setzen, um Arbeitsplätze möglichst krisenfest zu sichern sowie wirtschaftliche und soziale Resilienz zu stärken. Hier möchten wir gezielte Fördermaßnahmen für lokalen und nachhaltigen Tourismus, für kleine und mittlere Unternehmen und Gastronomiebetriebe sowie den regionalen Handel und die Kreislaufwirtschaft im Dialog entwickeln und sie als lokale Standortfaktoren stärken. Insgesamt wollen wir regionale Wirtschaftskreisläufe und Lieferketten stärken. Hierzu braucht es die Förderung digitaler und nachhaltiger Geschäftsmodelle mit regionalem Bezug. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung sollte mehr auf kooperative, regionale Wirtschaftsformen setzen, um Arbeitsplätze möglichst krisenfest zu sichern sowie wirtschaftliche und soziale Resilienz zu stärken. Hier möchten wir gezielte Fördermaßnahmen für lokalen und nachhaltigen Tourismus, für kleine und mittlere Unternehmen und Gastronomiebetriebe sowie den regionalen Handel und die Kreislaufwirtschaft im Dialog entwickeln und sie als lokale Standortfaktoren stärken.
Auch in den kommunalen Betrieben und Beteiligungen wollen wir eine nachhaltige Wirtschaftsweise sowie die Digitalisierung fördern. Deren Privatisierung lehnen wir weiterhin ab, da die Leistungen der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand bleiben und kommunale Einflussmöglichkeiten in diesen Bereichen gesichert werden müssen. Auch in den kommunalen Betrieben und Beteiligungen wollen wir eine nachhaltige Wirtschaftsweise sowie die Digitalisierung fördern. Deren Privatisierung lehnen wir weiterhin ab, da die Leistungen der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand bleiben und kommunale Einflussmöglichkeiten in diesen Bereichen gesichert werden müssen.
.4. Sozialpolitik  4. Sozialpolitik - eine offene Stadt für alle 
Gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung sind grüner Leitgedanke. Unser Ziel ist, dass alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung oder Erkrankung, sozialem Status, Lebensform und sexueller Orientierung umfassende Teilhabemöglichkeiten für ein gutes Leben in Oldenburg haben Gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung sind grüner Leitgedanke. Unser Ziel ist, dass alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung oder Erkrankung, sozialem Status, Lebensform und sexueller Orientierung umfassende Teilhabemöglichkeiten für ein gutes Leben in Oldenburg haben
Deshalb fordern wir eine soziale Infrastruktur, die sich durch sich ergänzende Angebote aus städtischer Hand, freie Trägerschaft und ehrenamtliches Engagement auszeichnet. Deshalb fordern wir eine soziale Infrastruktur, die sich durch sich ergänzende Angebote aus städtischer Hand, freie Trägerschaft und ehrenamtliches Engagement auszeichnet.
Um die Bedarfe in der Stadt zu erkennen, sollte die bereits gut umgesetzte integrierte Sozialberichterstattung, die unter anderem aus dem Armutsbericht, Pflegebericht und dem Integrationskonzept besteht, weitergeführt und gestärkt werden. Die auf dieser Grundlage beschlossenen Maßnahmen und Angebote müssen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Um die Bedarfe in der Stadt zu erkennen, sollte die bereits gut umgesetzte integrierte Sozialberichterstattung, die unter anderem aus dem Armutsbericht, Pflegebericht und dem Integrationskonzept besteht, weitergeführt und gestärkt werden. Die auf dieser Grundlage beschlossenen Maßnahmen und Angebote müssen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
Dabei sollen alle Beteiligten als Expert*innen in eigener Sache stets rechtzeitig und umfänglich an Veränderungsprozessen beteiligt werden. Dabei sollen alle Beteiligten als Expert*innen in eigener Sache stets rechtzeitig und umfänglich an Veränderungsprozessen beteiligt werden.
Im Armutsbericht 2024 wird deutlich, welche Stadtteile und Quartiere überdurchschnittlich betroffen sind. Besonders betroffen sind demnach Alleinerziehende, Familien mit drei Kindern und Familien mit Migrationshintergrund. Um diese Missstände zu lindern bzw. abzuschaffen, startet die Stadt das Projekt „Dock Oldenburg – Teilhabeberatung für Familien“. Für drei Jahre ist ein umfangreiches Unterstützungsprogramm durch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds möglich. Sozialräumlichkeit, die wir für unabdingbar für eine gelingende Sozialarbeit halten, wird leitend sein für die Unterstützungsarbeit der Familien. Bisher hat die Gemeinwesenarbeit schon eine große Rolle in der Unterstützungsarbeit gespielt. Daran kann angeknüpft werden. Im Armutsbericht 2024 wird deutlich, welche Stadtteile und Quartiere überdurchschnittlich betroffen sind. Besonders betroffen sind demnach Alleinerziehende, Familien mit drei Kindern und Familien mit Migrationshintergrund. Um diese Missstände zu lindern bzw. abzuschaffen, startet die Stadt das Projekt „Dock Oldenburg – Teilhabeberatung für Familien“. Für drei Jahre ist ein umfangreiches Unterstützungsprogramm durch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds möglich. Sozialräumlichkeit, die wir für unabdingbar für eine gelingende Sozialarbeit halten, wird leitend sein für die Unterstützungsarbeit der Familien. Bisher hat die Gemeinwesenarbeit schon eine große Rolle in der Unterstützungsarbeit gespielt. Daran kann angeknüpft werden.
Oberzentrum in der Gesundheitsversorgung – Zentral mit Universitätsmedizin – Ausbau von Studienplätzen Oberzentrum in der Gesundheitsversorgung – Zentral mit Universitätsmedizin – Ausbau von Studienplätzen
Oldenburg bleibt im Bereich der Gesundheitsversorgung das Oberzentrum im Nordwesten. Die bundesweit einzigartige Abstimmung der Krankenhäuser ist fest im Verbund mit der medizinischen Fakultät der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verankert und sichert eine qualifizierte, wissenschaftlich fundierte Versorgung der Oldenburger*innen. Oldenburg bleibt im Bereich der Gesundheitsversorgung das Oberzentrum im Nordwesten. Die bundesweit einzigartige Abstimmung der Krankenhäuser ist fest im Verbund mit der medizinischen Fakultät der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verankert und sichert eine qualifizierte, wissenschaftlich fundierte Versorgung der Oldenburger*innen.
Mit 200 Studienplätzen und der offiziellen Benennung des Klinikums Oldenburg als Universitätsklinikum ist Oldenburg als dritter Standort der Universitätsmedizin in Niedersachsen etabliert. Der weitere Ausbau verursacht jedoch erhebliche Kosten, die bislang nur teilweise vom Land getragen werden. Deshalb setzen wir uns weiterhin für eine angemessene Finanzierung durch das Land ein. Mit 200 Studienplätzen und der offiziellen Benennung des Klinikums Oldenburg als Universitätsklinikum ist Oldenburg als dritter Standort der Universitätsmedizin in Niedersachsen etabliert. Der weitere Ausbau verursacht jedoch erhebliche Kosten, die bislang nur teilweise vom Land getragen werden. Deshalb setzen wir uns weiterhin für eine angemessene Finanzierung durch das Land ein.
Das von allen Krankenhäusern gegründete Reha-Zentrum Oldenburg (RZO) ermöglicht wohnortnahe stationäre und ambulante Rehabilitation. Angesichts des demografischen Wandels wurde zudem die geriatrische Versorgung ausgebaut. Wir begrüßen die Planungen des RZO, im Bereich der ambulanten Prävention und Rehabilitation weitere Angebote in Oldenburg zu schaffen. Eine Zusammenarbeit mit der Bäderbetriebsgesellschaft unterstützen wir ausdrücklich. Das von allen Krankenhäusern gegründete Reha-Zentrum Oldenburg (RZO) ermöglicht wohnortnahe stationäre und ambulante Rehabilitation. Angesichts des demografischen Wandels wurde zudem die geriatrische Versorgung ausgebaut. Wir begrüßen die Planungen des RZO, im Bereich der ambulanten Prävention und Rehabilitation weitere Angebote in Oldenburg zu schaffen. Eine Zusammenarbeit mit der Bäderbetriebsgesellschaft unterstützen wir ausdrücklich.
Kommunaler Gesundheitsdienst – Standbein des Gesundheitsnetzes Kommunaler Gesundheitsdienst – Standbein des Gesundheitsnetzes
Das städtische Gesundheitsamt erfüllt zahlreiche wichtige medizinische Versorgungsaufgaben. Als Konsequenz aus der Corona-Epidemie wurde das Amt personell verstärkt, um bei akuten öffentlichen Gesundheitsgefährdungen besser präventiv vorgehen zu können und die Bevölkerung zu schützen. Als Beispiel sei der in der letzten Ratsperiode ausgearbeitete Hitzeschutzplan genannt, der vor Schäden durch die immer häufiger werdenden Hitzeperioden schützen soll. Das städtische Gesundheitsamt erfüllt zahlreiche wichtige medizinische Versorgungsaufgaben. Als Konsequenz aus der Corona-Epidemie wurde das Amt personell verstärkt, um bei akuten öffentlichen Gesundheitsgefährdungen besser präventiv vorgehen zu können und die Bevölkerung zu schützen. Als Beispiel sei der in der letzten Ratsperiode ausgearbeitete Hitzeschutzplan genannt, der vor Schäden durch die immer häufiger werdenden Hitzeperioden schützen soll.
.  Oldenburg braucht eine Gesundheitsversorgung, die alle Menschen erreicht. Dafür unterstützen wir niedrigschwellige, wohnortnahe Angebote in den Stadtteilen und stärken die enge Verzahnung von Gesundheitswesen und Sozialarbeit.
Älterwerden und alt sein in Oldenburg Älterwerden und alt sein in Oldenburg
Menschen haben heute eine höhere Lebenserwartung und werden älter als frühere Generationen. Der Anteil der über 65-Jährigen lag in Oldenburg in 2024 bei 20 Prozent – mit steigender Tendenz. Damit verfügt unsere Stadt über zahlreiche Menschen, die sich mit ihrer Lebenserfahrung, mit ihrem Engagement und vielfältigen Unterstützungsleistungen in Familie, Nachbarschaft und Gemeinwesen einbringen. Menschen haben heute eine höhere Lebenserwartung und werden älter als frühere Generationen. Der Anteil der über 65-Jährigen lag in Oldenburg in 2024 bei 20 Prozent – mit steigender Tendenz. Damit verfügt unsere Stadt über zahlreiche Menschen, die sich mit ihrer Lebenserfahrung, mit ihrem Engagement und vielfältigen Unterstützungsleistungen in Familie, Nachbarschaft und Gemeinwesen einbringen.
Neben den Potenzialen älterer Menschen erkennen wir auch die Verletzlichkeit des Alters. Soziale Ungleichheiten zwischen einzelnen oder Gruppen älterer Menschen können finanzielle Möglichkeiten, Bildung, Wohnbedingungen, soziale Unterstützung und Gesundheit betreffen. In der Folge schränken sie die Förderung und den Erhalt von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung sowie von Zugehörigkeit und Teilhabe ein oder verhindern diese sogar. Neben den Potenzialen älterer Menschen erkennen wir auch die Verletzlichkeit des Alters. Soziale Ungleichheiten zwischen einzelnen oder Gruppen älterer Menschen können finanzielle Möglichkeiten, Bildung, Wohnbedingungen, soziale Unterstützung und Gesundheit betreffen. In der Folge schränken sie die Förderung und den Erhalt von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung sowie von Zugehörigkeit und Teilhabe ein oder verhindern diese sogar.
Von Einschränkungen bedrohte und unterstützungsbedürftige Menschen bedürfen der Fürsorge und Gemeinschaft. Darin heben sich ältere Menschen nicht von jüngeren Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt ab – wie es beispielsweise beim Problem der Einsamkeit deutlich wird. Insofern geht es beim Blick auf bestimmte Lebens- und Problemlagen in unserer Kommune um generationenübergreifende Ansätze, die fachbereichs- und fachdienstübergreifend sowie in Kooperation mit Betroffenen, Engagierten, Vereinen, Institutionen, Trägern beraten und umgesetzt werden sollten. Von Einschränkungen bedrohte und unterstützungsbedürftige Menschen bedürfen der Fürsorge und Gemeinschaft. Darin heben sich ältere Menschen nicht von jüngeren Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt ab – wie es beispielsweise beim Problem der Einsamkeit deutlich wird. Insofern geht es beim Blick auf bestimmte Lebens- und Problemlagen in unserer Kommune um generationenübergreifende Ansätze, die fachbereichs- und fachdienstübergreifend sowie in Kooperation mit Betroffenen, Engagierten, Vereinen, Institutionen, Trägern beraten und umgesetzt werden sollten.
Gutes Älterwerden ist nicht gleichzusetzten mit guter Pflege, aber auch. Ziel ist es, pflegebedürftigen und/oder an Demenz erkrankten Menschen Mitmenschlichkeit und das Recht auf Würde und Schutz – nicht zuletzt gegen Gewalt in der Pflege – zu sichern. Dafür braucht es ausreichende Angebote an wohnortnahen Haushalts- und Unterstützungshilfen, aber auch Tages-, Kurz- und Vollzeitpflegeplätze ebenso wie qualifiziertes Personal. Nicht immer stehen Angehörige und Pflegekräfte in ausreichender Zahl zur Verfügung, sodass auch über lokale Strukturen gegenseitiger Sorge und Unterstützung nachzudenken ist. Im Bündnis Pflege werden die zentralen Herausforderungen für gutes Älterwerden unter den Bedingungen des demografischen Wandels beraten. Die von der AG Pflegekräftemangel angestrebten Initiativen zur Gewinnung dringend nötiger Fachkräfte unterstützen wir. Gutes Älterwerden ist nicht gleichzusetzten mit guter Pflege, aber auch. Ziel ist es, pflegebedürftigen und/oder an Demenz erkrankten Menschen Mitmenschlichkeit und das Recht auf Würde und Schutz – nicht zuletzt gegen Gewalt in der Pflege – zu sichern. Dafür braucht es ausreichende Angebote an wohnortnahen Haushalts- und Unterstützungshilfen, aber auch Tages-, Kurz- und Vollzeitpflegeplätze ebenso wie qualifiziertes Personal. Nicht immer stehen Angehörige und Pflegekräfte in ausreichender Zahl zur Verfügung, sodass auch über lokale Strukturen gegenseitiger Sorge und Unterstützung nachzudenken ist. Im Bündnis Pflege werden die zentralen Herausforderungen für gutes Älterwerden unter den Bedingungen des demografischen Wandels beraten. Die von der AG Pflegekräftemangel angestrebten Initiativen zur Gewinnung dringend nötiger Fachkräfte unterstützen wir.
Dies gilt des Weiteren auch für folgende Maßnahmen: Dies gilt des Weiteren auch für folgende Maßnahmen:
Förderung generationenübergreifender Wohnprojekte und barrierearmen Wohnens. Förderung generationenübergreifender Wohnprojekte und barrierearmen Wohnens.
Ausbau öffentlicher „Orte für Alle“ am Beispiel des Bürgerhauses Ofenerdiek. Ausbau öffentlicher „Orte für Alle“ am Beispiel des Bürgerhauses Ofenerdiek.
Stärkung haushaltsnaher Dienstleistungen. Stärkung haushaltsnaher Dienstleistungen.
Ausbau der Treffpunkte der „offenen Altenhilfe“ in den Quartieren und des queeren Projekts der offenen Altenhilfe „Regenbogen 3.0“. Ausbau der Treffpunkte der „offenen Altenhilfe“ in den Quartieren und des queeren Projekts der offenen Altenhilfe „Regenbogen 3.0“.
Einrichtung einer Wohnraumagentur zur Unterstützung beim Umbau, bei Untervermietung oder Wohnungstausch sowie zur Vermittlung von Mitbewohner*innen mit Unterstützungsbereitschaft. Einrichtung einer Wohnraumagentur zur Unterstützung beim Umbau, bei Untervermietung oder Wohnungstausch sowie zur Vermittlung von Mitbewohner*innen mit Unterstützungsbereitschaft.
Konsequente Umsetzung des Leitfadens „Oldenburg barrierefrei“, damit öffentliche Einrichtungen und der Nahverkehr für alle zugänglich sind. Konsequente Umsetzung des Leitfadens „Oldenburg barrierefrei“, damit öffentliche Einrichtungen und der Nahverkehr für alle zugänglich sind.
Obdachlosigkeit und Sucht nicht stigmatisieren, sondern Hilfsangebote verbessern Obdachlosigkeit und Sucht nicht stigmatisieren, sondern Hilfsangebote verbessern
Wohnungslosigkeit, Obdachlosigkeit und Drogensucht – hier vor allem synthetische Drogen – nehmen bundesweit zu. Dem müssen wir mit Beratung und wirksamen Hilfsangeboten entschieden entgegentreten. Wohnungslosigkeit, Obdachlosigkeit und Drogensucht – hier vor allem synthetische Drogen – nehmen bundesweit zu. Dem müssen wir mit Beratung und wirksamen Hilfsangeboten entschieden entgegentreten.
Das von uns mit entwickelte Konzept der niedrigschwelligen Wohnungslosen- und Suchthilfe hat mit den Tagesaufenthalten in Bloherfelde und Osternburg sowie dem Umzug der Drogenberatung Rose wichtige Fortschritte gebracht. Weitere Maßnahmen müssen nun umgesetzt und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden. Das von uns mit entwickelte Konzept der niedrigschwelligen Wohnungslosen- und Suchthilfe hat mit den Tagesaufenthalten in Bloherfelde und Osternburg sowie dem Umzug der Drogenberatung Rose wichtige Fortschritte gebracht. Weitere Maßnahmen müssen nun umgesetzt und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.
Die Schaffung neuer Notschlafplätze sowie die Sanierung der Notunterkunft mit geschützten Schlafplätzen für vulnerable Gruppen müssen fortgeführt werden. Die Schaffung neuer Notschlafplätze sowie die Sanierung der Notunterkunft mit geschützten Schlafplätzen für vulnerable Gruppen müssen fortgeführt werden.
Prüfung einer organisatorischen Zuordnung der Notunterkünfte zum Amt für Teilhabe und Soziales sowie eine enge Verzahnung mit den Tagesaufenthalten. Prüfung einer organisatorischen Zuordnung der Notunterkünfte zum Amt für Teilhabe und Soziales sowie eine enge Verzahnung mit den Tagesaufenthalten.
Stärkung des Streetworkerteams statt Einrichtung eines Szeneplatzes. Diese halten auf der Straße Kontakt zur Szene und unterbreiten Hilfsangebote. Stärkung des Streetworkerteams statt Einrichtung eines Szeneplatzes. Diese halten auf der Straße Kontakt zur Szene und unterbreiten Hilfsangebote.
Konsequente Umsetzung von „Housing First“, dies bedeutet erst die Wohnung, dann die Unterstützung – ohne Bedingungen, wenn nötig durch kommunalen Wohnungsbau. Konsequente Umsetzung von „Housing First“, dies bedeutet erst die Wohnung, dann die Unterstützung – ohne Bedingungen, wenn nötig durch kommunalen Wohnungsbau.
Verstärkte Begleitung der Betroffenen von Zwangsräumung durch das Sozialamt. Verstärkte Begleitung der Betroffenen von Zwangsräumung durch das Sozialamt.
Weiterentwicklung des Vergnügungsstättenkonzepts, um Spielhallen zu begrenzen und Kinder sowie Jugendliche besser zu schützen. Weiterentwicklung des Vergnügungsstättenkonzepts, um Spielhallen zu begrenzen und Kinder sowie Jugendliche besser zu schützen.
Arbeit und Beschäftigung in Oldenburg Arbeit und Beschäftigung in Oldenburg
Oldenburg bietet vielen Menschen Arbeit und Beschäftigung. Dennoch gelingt es insbesondere langzeitarbeitslosen Menschen oft nur schwer, wieder in Arbeit zu kommen.Wir stärken Geflüchtete darin, ihre Fähigkeiten noch stärker in den Arbeitsmarkt einzubringen. Oldenburg bietet vielen Menschen Arbeit und Beschäftigung. Dennoch gelingt es insbesondere langzeitarbeitslosen Menschen oft nur schwer, wieder in Arbeit zu kommen.Wir stärken Geflüchtete darin, ihre Fähigkeiten noch stärker in den Arbeitsmarkt einzubringen.
Die Qualifikationen und Fähigkeiten arbeitssuchender Menschen sind vielfältig. Entsprechend benötigen sie differenzierte Unterstützung, Beratung und Begleitung. Unser Ziel ist, dass alle Menschen in Oldenburg eine Perspektive auf angemessen bezahlte Arbeit und Beschäftigung erhalten. Die Qualifikationen und Fähigkeiten arbeitssuchender Menschen sind vielfältig. Entsprechend benötigen sie differenzierte Unterstützung, Beratung und Begleitung. Unser Ziel ist, dass alle Menschen in Oldenburg eine Perspektive auf angemessen bezahlte Arbeit und Beschäftigung erhalten.
Die Maßnahmen zur Qualifizierung durch die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und kommunale Anbieter müssen daher eng aufeinander abgestimmt werden. Darauf aufbauend setzen wir uns für folgende Maßnahmen ein: Die Maßnahmen zur Qualifizierung durch die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und kommunale Anbieter müssen daher eng aufeinander abgestimmt werden. Darauf aufbauend setzen wir uns für folgende Maßnahmen ein:
Digitalisierung öffentlicher Einrichtungen – bei gleichzeitiger Sicherung analoger Antragsmöglichkeiten für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Digitalisierung öffentlicher Einrichtungen – bei gleichzeitiger Sicherung analoger Antragsmöglichkeiten für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Konsequente Begleitung von Jugendlichen in Ausbildung durch das Team Wendehafen. Konsequente Begleitung von Jugendlichen in Ausbildung durch das Team Wendehafen.
Weiterentwicklung von „ProConnect“ und anderen städtisch geförderten Projekten zur Integration von Geflüchteten und Erwerbslosen. Weiterentwicklung von „ProConnect“ und anderen städtisch geförderten Projekten zur Integration von Geflüchteten und Erwerbslosen.
Stärkung der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO) als unabhängige Beratungsstelle. Stärkung der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO) als unabhängige Beratungsstelle.
Bezahlbares Wohnen muss sein Bezahlbares Wohnen muss sein
Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Aufgabe von Stadt, Land und Bund. Trotz bestehender Förderprogramme ist auf dem Mietwohnungsmarkt bislang keine spürbare Entspannung eingetreten. Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Aufgabe von Stadt, Land und Bund. Trotz bestehender Förderprogramme ist auf dem Mietwohnungsmarkt bislang keine spürbare Entspannung eingetreten.
Mit der 50-Prozent-Regelung für Erbbaurechte bei städtischen Grundstücken haben wir einen wichtigen Schritt gegen den Ausverkauf von Bauland getan. Auch die Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft haben wir auf den Weg gebracht. Die ersten Projekte werden wir eng begleiten. Mit der 50-Prozent-Regelung für Erbbaurechte bei städtischen Grundstücken haben wir einen wichtigen Schritt gegen den Ausverkauf von Bauland getan. Auch die Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft haben wir auf den Weg gebracht. Die ersten Projekte werden wir eng begleiten.
Zudem unterstützen wir die Verwaltung konsequent im Vorgehen gegen den grauen Wohnungsmarkt, der Menschen in Notlagen zu überhöhten Preisen minderwertigen Wohnraum vermietet. Zudem unterstützen wir die Verwaltung konsequent im Vorgehen gegen den grauen Wohnungsmarkt, der Menschen in Notlagen zu überhöhten Preisen minderwertigen Wohnraum vermietet.
Chancengleichheit bedeutet auch, dass alle Menschen am städtischen Leben gleichberechtigt teilhaben können. Deshalb sollen in allen öffentlichen Gebäuden der Stadt kostenlose Menstruations- und Hygieneprodukte zur Verfügung stehen. Dies entlastet insbesondere Menschen mit geringem Einkommen und sichert die Teilnahme an Bildung, Arbeit und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Chancengleichheit bedeutet auch, dass alle Menschen am städtischen Leben gleichberechtigt teilhaben können. Deshalb sollen in allen öffentlichen Gebäuden der Stadt kostenlose Menstruations- und Hygieneprodukte zur Verfügung stehen. Dies entlastet insbesondere Menschen mit geringem Einkommen und sichert die Teilnahme an Bildung, Arbeit und gesellschaftlichen Veranstaltungen.
.Integration gestalten – Vielfalt als Stärke begreifen Integration gestalten – Migrationsgesellschaft als Stärke begreifen
Mit dem ersten Integrationskonzept von 2010 hat Oldenburg früh die Weichen für eine vielfältige und offene Stadtgesellschaft gestellt. Die Einrichtung des Amtes für Zuwanderung und Integration sowie die konsequente Umsetzung der dezentralen Unterbringung während der Fluchtmigration 2015/16 haben gezeigt, dass Integration vor Ort gestaltet werden kann. Heute hat nahezu ein Viertel der Oldenburger*innen eine Migrationsgeschichte. Diese Vielfalt prägt unsere Stadt und stärkt sie in vielen Bereichen. Oldenburg ist eine weltoffene Stadt, die in der Vergangenheit für Menschen, die zu uns gekommen sind, zur Heimat geworden ist. Mit dem ersten Integrationskonzept von 2010 hat Oldenburg früh die Weichen für eine vielfältige und offene Stadtgesellschaft gestellt. Die Einrichtung des Amtes für Zuwanderung und Integration sowie die konsequente Umsetzung der dezentralen Unterbringung während der Fluchtmigration 2015/16 haben gezeigt, dass Integration vor Ort gestaltet werden kann. Heute hat mehr als ein Viertel der Oldenburger*innen eine Migrationsgeschichte. Diese Vielfalt prägt unsere Stadt und stärkt sie in vielen Bereichen.
Mit der Fortschreibung des partizipativen Integrationskonzeptes im Jahr 2020 wurden die folgenden zentralen Handlungsfelder definiert: Bildung und Arbeit, Leben, Wohnen und Gesundheit, solidarisches Miteinander sowie die migrationsgesellschaftliche Öffnung von Institutionen und Verwaltung. In der kommenden Wahlperiode liegt unser Schwerpunkt auf der konsequenten Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung dieser Ziele im kontinuierlichen Dialog mit den Beteiligten. Mit der Fortschreibung des partizipativen Integrationskonzeptes im Jahr 2020 wurden die folgenden zentralen Handlungsfelder definiert: Bildung und Arbeit, Leben, Wohnen und Gesundheit, solidarisches Miteinander sowie die migrationsgesellschaftliche Öffnung von Institutionen und Verwaltung. In der kommenden Wahlperiode liegt unser Schwerpunkt auf der konsequenten Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung dieser Ziele im kontinuierlichen Dialog mit den Beteiligten.
Strukturelle Benachteiligungen werden wir konsequent abbauen. Der Anteil von Beschäftigten mit Migrationsgeschichte in der Stadtverwaltung soll erhöht werden. Diskriminierung insbesondere aufgrund von Herkunft oder Religion hat auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt keinen Platz. Dagegen gehen wir entschlossen vor. Bildung bleibt ein Schlüsselbereich: Chancengleichheit beginnt beim Zugang zu guter Schulbildung und inklusiven Angeboten. Strukturelle Benachteiligungen werden wir konsequent abbauen. Der Anteil von Beschäftigten mit Migrationsgeschichte in der Stadtverwaltung soll erhöht werden. Diskriminierung insbesondere aufgrund von Herkunft oder Religion hat auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt keinen Platz. Dagegen gehen wir entschlossen vor. Bildung bleibt ein Schlüsselbereich: Chancengleichheit beginnt beim Zugang zu guter Schulbildung und inklusiven Angeboten.
Wir unterstützen haupt- und ehrenamtliche Strukturen dabei, Begegnungsräume zu schaffen und Teilhabe in Vereinen, Initiativen und Quartieren zu erleichtern. Veranstaltungen wie das Fest der Kulturen, die Oldenburger Wochen gegen Rassismus und die Oldenburger Inklusionswoche oder lokale Sport- und Nachbarschaftsprojekte fördern das Zusammenwachsen unserer Stadtgesellschaft. Wir unterstützen haupt- und ehrenamtliche Strukturen dabei, Begegnungsräume zu schaffen und Teilhabe in Vereinen, Initiativen und Quartieren zu erleichtern. Veranstaltungen wie das Fest der Kulturen, die Oldenburger Wochen gegen Rassismus und die Oldenburger Inklusionswoche oder lokale Sport- und Nachbarschaftsprojekte fördern das Zusammenwachsen unserer Stadtgesellschaft.
Digitale Kommunikation muss für alle verständlich und informativ sein, das heißt, auch auf der Oldenburger Homepage, in Online-Formularen und Apps der Stadt vorhandene Barrieren abzubauen, beispielsweise durch Mehrsprachigkeit und ein Angebot in leichter Sprache. Digitale Kommunikation muss für alle verständlich und informativ sein, das heißt, auch auf der Oldenburger Homepage, in Online-Formularen und Apps der Stadt vorhandene Barrieren abzubauen, beispielsweise durch Mehrsprachigkeit und ein Angebot in leichter Sprache.
Die beratenden Mitglieder im Ratsausschuss für Integration und Migration – insbesondere aus dem Forum für Migration und Integration Oldenburg – leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, den wir weiter stärken wollen. Die beratenden Mitglieder im Ratsausschuss für Integration und Migration – insbesondere aus dem Forum für Migration und Integration Oldenburg – leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, den wir weiter stärken wollen.
.Oldenburg versteht sich als solidarische Stadt. Das Bekenntnis zum „sicheren Hafen“ bleibt für uns handlungsleitend. Auch künftig werden Menschen aufgrund globaler Krisen Schutz suchen. Wir begreifen Zuwanderung als Chance und setzen uns gemeinsam mit unserer Landes- und Bundesebene für eine menschenrechtsorientierte Asyl- und Migrationspolitik ein. Oldenburg versteht sich als solidarische Stadt. Das Bekenntnis zum „sicheren Hafen“ bleibt für uns handlungsleitend. Auch künftig werden Menschen aufgrund globaler Krisen Schutz suchen. Wir begreifen Zuwanderung als Chance, die es aktiv zu gestalten gilt. Menschen mit Migrationsgeschichte bringen wertvolle Fähigkeiten mit, die wir stärken wollen. Wir befähigen sie, ihre Perspektiven in unsere Stadtgesellschaft einzubringen. Gemeinsam mit unserer Landes- und Bundesebene setzen wir uns für eine menschenrechtsorientierte Asyl- und Migrationspolitik ein.
5. Kinder, Jugend und Bildung 5. Kinder, Jugend und Bildung
Kinder und Jugendliche: Geschützt aufwachsen – selbstbestimmt Zukunft gestalten Kinder und Jugendliche: Geschützt aufwachsen – selbstbestimmt Zukunft gestalten
Oldenburg soll eine Stadt sein, in der jedes Kind sicher und gerecht aufwächst – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Fähigkeiten. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder Zugang zu den besten Entwicklungs- und Bildungschancen erhalten. Dafür bauen wir eine verlässliche, moderne Infrastruktur für Familien weiter aus und richten politische Entscheidungen konsequent am Wohl der Kinder aus. Oldenburg soll eine Stadt sein, in der jedes Kind sicher und gerecht aufwächst – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Fähigkeiten. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder Zugang zu den besten Entwicklungs- und Bildungschancen erhalten. Dafür bauen wir eine verlässliche, moderne Infrastruktur für Familien weiter aus und richten politische Entscheidungen konsequent am Wohl der Kinder aus.
Armut darf nicht über den zukünftigen Lebensweg eines Kindes entscheiden. Deshalb setzen wir Ressourcen dort ein, wo sie die größte Wirkung entfalten, und vernetzen Akteur*innen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg, damit Hilfen gezielt eingesetzt werden und wirksam dort ankommen, wo sie Kinder schützen und unterstützen. Armut darf nicht über den zukünftigen Lebensweg eines Kindes entscheiden. Deshalb setzen wir Ressourcen dort ein, wo sie die größte Wirkung entfalten, und vernetzen Akteur*innen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg, damit Hilfen gezielt eingesetzt werden und wirksam dort ankommen, wo sie Kinder schützen und unterstützen.
Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Kindheit. Wir stärken die Prävention, verbessern Unterstützungssysteme und fördern die enge Zusammenarbeit aller relevanten Einrichtungen. Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Kindheit. Wir stärken die Prävention, verbessern Unterstützungssysteme und fördern die enge Zusammenarbeit aller relevanten Einrichtungen.
Starke Anfänge: Qualität in der frühkindlichen Bildung stärken Starke Anfänge: Qualität in der frühkindlichen Bildung stärken
Die frühkindliche Bildung legt den Grundstein für gerechte Bildungschancen und eine starke Gesellschaft. Angesichts zurückgehender Kinderzahlen bietet sich jetzt die Chance, die Qualität in unseren Kindertagesstätten gezielt weiterzuentwickeln. Die frühkindliche Bildung legt den Grundstein für gerechte Bildungschancen und eine starke Gesellschaft. Angesichts zurückgehender Kinderzahlen bietet sich jetzt die Chance, die Qualität in unseren Kindertagesstätten gezielt weiterzuentwickeln.
Wir setzen uns für eine konsequente Qualitätsentwicklung in Kitas ein. Nach dem erfolgreichen quantitativen Ausbau der Kitaplätze, wollen wir die bestehenden Angebote verbessern und den Fokus klar auf die Bedürfnisse der Kinder legen: Qualität statt Quantität. Wir setzen uns für eine konsequente Qualitätsentwicklung in Kitas ein. Nach dem erfolgreichen quantitativen Ausbau der Kitaplätze, wollen wir die bestehenden Angebote verbessern und den Fokus klar auf die Bedürfnisse der Kinder legen: Qualität statt Quantität.
Dazu gehört für uns insbesondere die Reduzierung der Gruppengrößen. Kleinere Gruppen verringern die Unruhe und ermöglichen eine individuellere Betreuung. Sie stärken die Bindung zwischen Fachkräften und Kindern und fördern die kindliche Entwicklung nachhaltig. Dazu gehört für uns insbesondere die Reduzierung der Gruppengrößen. Kleinere Gruppen verringern die Unruhe und ermöglichen eine individuellere Betreuung. Sie stärken die Bindung zwischen Fachkräften und Kindern und fördern die kindliche Entwicklung nachhaltig.
Gleichzeitig treten wir für den Erhalt kleiner Einrichtungen ein. Gerade wohnortnahe, überschaubare Kitas bieten ein vertrautes Umfeld, stärken soziale Strukturen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der Angebote. Gleichzeitig treten wir für den Erhalt kleiner Einrichtungen ein. Gerade wohnortnahe, überschaubare Kitas bieten ein vertrautes Umfeld, stärken soziale Strukturen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der Angebote.
Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für pädagogische Fachkräfte zu verbessern und die Qualität in Kitas spürbar zu erhöhen – für die bestmögliche Förderung jedes einzelnen Kindes. Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für pädagogische Fachkräfte zu verbessern und die Qualität in Kitas spürbar zu erhöhen – für die bestmögliche Förderung jedes einzelnen Kindes.
Wir sorgen für ausreichende Kita-Plätze, gute Arbeitsbedingungen, hohe pädagogische Qualität, wirksame Sprachförderung, gelebte Inklusion und bedarfsgerechte Ganztagsangebote. Wir sorgen für ausreichende Kita-Plätze, gute Arbeitsbedingungen, hohe pädagogische Qualität, wirksame Sprachförderung, gelebte Inklusion und bedarfsgerechte Ganztagsangebote.
Ganztagsangebote flächendeckend anbieten und Qualität steigern Ganztagsangebote flächendeckend anbieten und Qualität steigern
Um allen Kindern die gleichen Chancen auf ein gutes Leben zu geben, brauchen wir mehr Engagement im Bereich Bildung. Auch die Umsetzung des gesetzlichen Ganztagsauftrags bietet hierfür Chancen. Wir setzen uns ein dafür, dass Um allen Kindern die gleichen Chancen auf ein gutes Leben zu geben, brauchen wir mehr Engagement im Bereich Bildung. Auch die Umsetzung des gesetzlichen Ganztagsauftrags bietet hierfür Chancen. Wir setzen uns ein dafür, dass
der gesetzliche Anspruch auf Ganztagsbetreuung flächendeckend von allen Schulen umgesetzt wird und damit für alle Kinder ein Angebot besteht; der gesetzliche Anspruch auf Ganztagsbetreuung flächendeckend von allen Schulen umgesetzt wird und damit für alle Kinder ein Angebot besteht;
Ganztagsbetreuung so gestärkt und ausgebaut wird, dass sie eine echte Alternative zu einer familiären Betreuung darstellt mit verschiedenen Sport- und Freizeitangeboten und spielerisch gestalteten Förderangeboten. Dazu möchten wir Sport- und Kultureinrichtungen und Schulen enger zusammenbringen. Ganztagsbetreuung so gestärkt und ausgebaut wird, dass sie eine echte Alternative zu einer familiären Betreuung darstellt mit verschiedenen Sport- und Freizeitangeboten und spielerisch gestalteten Förderangeboten. Dazu möchten wir Sport- und Kultureinrichtungen und Schulen enger zusammenbringen.
die Schulen mehr und bessere Räumlichkeiten und schön gestaltete Aussenbereiche erhalten, in den alle Kinder sich wohlfühlen und gerne aufhalten. die Schulen mehr und bessere Räumlichkeiten und schön gestaltete Aussenbereiche erhalten, in den alle Kinder sich wohlfühlen und gerne aufhalten.
Gerechte Bildungschancen für alle Gerechte Bildungschancen für alle
.Die anhaltend hohe Nachfrage zeigt deutlich: Oldenburg braucht eine vierte Integrierte Gesamtschule. Wir setzen uns entschlossen r deren Realisierung z.B. im Stadtteil Ofenerdiek ein.  Schulen müssen mehr sein als Zweckbauten: Sie sollen im 21. Jahrhundert ankommen und sich zu lebendigen Orten des Lernens und Lebens entwickeln. Offene, einladende Umgebungen, die Neugier wecken und Gemeinschaft fördern, machen Architektur und Gestaltung zu aktiven Mitgestaltern des Miteinanders. Für Kinder und Jugendliche sind Schulen zugleich Schutzräume und Orte der Entfaltung – Räume, die Vielfalt sichtbar machen, Individualität wertschätzen und Sicherheit geben. Orte, an denen jede und jeder seinen Platz findet, ohne Angst vor Ausgrenzung, Rassismus oder Diskriminierung, und an denen man sich gerne aufhält, begegnet und wächst. 
Inklusion ist ein Menschenrecht. Oldenburg folgt den Empfehlungen des Netzwerks Inklusion.  Damit die Bildungsschere im digitalen Zeitalter nicht weiter auseinandergeht, brauchen auch Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit eine verlässliche digitale Infrastruktur, die Medienkompetenz über den Schulalltag hinaus stärkt. Gleichzeitig zeigt die hohe Nachfrage: Integrierte Gesamtschulen und Ganztagsangebote sollen flächendeckend verfügbar sein und qualitativ weiterentwickelt werden – als verlässlicher Baustein guter Bildung und für die Vereinbarkeit im Alltag von Familien. 
Alle Kinder  unabhängig von ihren Voraussetzungen – sollen willkommen sein. Langfristig sollen alle Kitas inklusiv arbeiten. Integrationsgruppen werden ausgebaut, neue, separierende und heilpädagogische Einrichtungen hingegen nicht geschaffen. Alle Schulen sollen inklusiv arbeiten. Die Stadt unterstützt inklusive Beschulung und fördert den langfristigen Abbau separierender Sonderstrukturen. Jede Schule soll eine*n ausgebildete*n Inklusionsbeauftragte*n benennen und ein verbindliches Inklusionskonzept entwickeln. Inklusion ist ein Menschenrecht und Maßstab unseres Handelns. Alle Kinder sollen unabhängig von ihren Voraussetzungen willkommen sein. Kitas und Schulen sollen schrittweise inklusiv arbeiten, Integrationsangebote werden ausgebaut und trennende Strukturen langfristig abgebaut. Jede Schule entwickelt ein verbindliches Inklusionskonzept und benennt qualifizierte Ansprechpersonen. Offene Räume – auch für queere Jugendarbeit – fördern Empathie, machen Vielfalt selbstverständlich und setzen ein klares Zeichen gegen Diskriminierung. 
Wir stehen für eine kommunal verankerte Qualitätsoffensive in der Kinderverpflegung. Das Oldenburger Schulmensakonzept wird zum Maßstab: gesund, regional, ökologisch. So stärken wir regionale Betriebe und bringen nachhaltige Ernährung in den Alltag der Kinder. Gute Bildung beginnt früh: In Kitas wird Demokratie im Alltag gelebt, wenn Kinder mitentscheiden, ihre Meinungen ernst genommen werden und sie erfahren, dass ihre Stimme zählt. So entstehen Orte, an denen Partizipation selbstverständlich ist und Gemeinschaft wächst. Diese Haltung setzt sich in Schule und Ganztag fort. 
  Kommunale Schulentwicklung verstehen wir als gemeinsame Aufgabe von Stadt, Land und Schulen. Die Bildungsregion Oldenburg bietet dafür eine starke Grundlage, die wir weiter ausbauen wollen. Entscheidungen sollen sich stärker an Daten orientieren – etwa durch Bildungsberichterstattung und Sozialmonitoring, damit Ressourcen gezielt eingesetzt werden können. Angesichts wachsender Schüler*innenzahlen, Ganztagsausbau, Inklusion und Digitalisierung benötigen wir eine integrierte Planung, die Bildung, Jugend, Stadtentwicklung und Wohnen zusammendenkt.
  An Schulen arbeiten viele Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Ziel sind verlässliche Strukturen, in denen Schüler*innen feste Ansprechpersonen haben. Dafür wollen wir die Rahmenbedingungen im Ganztag weiterentwickeln, Kräfte besser bündeln und stabile Beschäftigungsverhältnisse, Fortbildungen und Supervision stärken. 
  Auch Nachhaltigkeit und gute Ernährung sind Teil moderner Bildung: Energetische Sanierungen, Solaranlagen, grüne Schulhöfe und eine gesunde, regionale und ökologische Verpflegung machen Klimaschutz im Alltag erlebbar. Digitale Bildung braucht zugleich eine verlässliche Infrastruktur, guten Support und eine Ausstattung, die echte Teilhabe ermöglicht – Digitalisierung und Nachhaltigkeit denken wir zusammen. 
  Bildung endet nicht an der Schultür: Stadtbibliothek, Volkshochschule, Jugendzentren und weitere Einrichtungen erweitern den “Lernraum Stadt”. Mit der Jugendberufsagentur und als Ausbildungsbetrieb begleitet die Stadt junge Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf – und eröffnet Perspektiven, besonders in Zukunftsfeldern.
Jugend: Freiräume schaffen – Mitbestimmung stärken Jugend: Freiräume schaffen – Mitbestimmung stärken
Sportplätze, Skateanlagen, Hallen und Schwimmbäder sind wichtige Orte der Begegnung. Wir halten sie modern, sicher und attraktiv, um Jugendlichen verlässliche Räume für Bewegung und Gemeinschaft zu bieten. Sportplätze, Skateanlagen, Hallen und Schwimmbäder sind wichtige Orte der Begegnung. Wir halten sie modern, sicher und attraktiv, um Jugendlichen verlässliche Räume für Bewegung und Gemeinschaft zu bieten.
Freizeitstätten entwickeln wir zu Jugendzentren weiter, die pädagogisch begleitet, aber inhaltlich von Jugendlichen gestaltet werden. So entsteht echte Selbstverantwortung in einem sicheren Rahmen. Freizeitstätten entwickeln wir zu Jugendzentren weiter, die pädagogisch begleitet, aber inhaltlich von Jugendlichen gestaltet werden. So entsteht echte Selbstverantwortung in einem sicheren Rahmen.
Jugendverbände wie die Pfadfinder*innen sind unverzichtbar für die demokratische Bildung und soziales Lernen. Wir verdreifachen die seit 2002 stagnierende Förderung und koppeln sie künftig automatisch an die Inflation. Kosten für z.B. Verpflegung und Unterkunft, die JuLeiCa-Inhaber*innen bei Fahrten tatsächlich entstehen, werden vollständig erstattet. Hierbei gilt ein Betreuungsschlüssel von 1:5. Jugendverbände wie die Pfadfinder*innen sind unverzichtbar für die demokratische Bildung und soziales Lernen. Wir verdreifachen die seit 2002 stagnierende Förderung und koppeln sie künftig automatisch an die Inflation. Kosten für z.B. Verpflegung und Unterkunft, die JuLeiCa-Inhaber*innen bei Fahrten tatsächlich entstehen, werden vollständig erstattet. Hierbei gilt ein Betreuungsschlüssel von 1:5.
Die Beteiligung junger Menschen soll selbstverständlich werden. Auf Basis des Kinder- und Jugendbüros stärken wir Partizipation in allen Bildungseinrichtungen. Ein starkes Jugendparlament mit eigenem Budget, Rederechten in Ausschüssen und – als erste Kommune Niedersachsens – einem Antragsrecht im Stadtrat ist unser Ziel. Ergänzend schaffen wir Kinderversammlungen in allen Stadtteilen nach Nürnberger Vorbild und geben jungen Menschen mehr Mitbestimmung bei Stadtentwicklung, Mobilität und Klimaschutz. Die Beteiligung junger Menschen soll selbstverständlich werden. Auf Basis des Kinder- und Jugendbüros stärken wir Partizipation in allen Bildungseinrichtungen. Ein starkes Jugendparlament mit eigenem Budget, Rederechten in Ausschüssen und – als erste Kommune Niedersachsens – einem Antragsrecht im Stadtrat ist unser Ziel. Ergänzend schaffen wir Kinderversammlungen in allen Stadtteilen nach Nürnberger Vorbild und geben jungen Menschen mehr Mitbestimmung bei Stadtentwicklung, Mobilität und Klimaschutz.
Konsum und Ernährung – klimafreundlich und ressourcenschonend Konsum und Ernährung – klimafreundlich und ressourcenschonend
.Landwirtschaft und Ernährung haben großen Einfluss auf Klima und Umwelt. Eine nachhaltige Ernährungspolitik schützt Biodiversität, reduziert Emissionen und stärkt regionale Wertschöpfung. Oldenburg hat mit der Unterzeichnung der Glasgow-Erklärung und dem Beitritt zum Biostädte-Netzwerk wichtige Schritte gesetzt; dafür soll das Amt für Klimaschutz personell gestärkt werden. Landwirtschaft und Ernährung prägen Klima, Umwelt und regionale Wirtschaftskreisläufe maßgeblich. Eine nachhaltige Ernährungspolitik schützt Biodiversität, senkt Emissionen und stärkt die regionale Wertschöpfung. Mit der Glasgow-Erklärung und dem Beitritt zum Biostädte-Netzwerk hat Oldenburg wichtige Schritte gemacht  dieses Engagement muss durch ein gestärktes Klimaschutzmanagement konsequent weitergeführt werden.
Wir unterstützen die Arbeit des Ernährungsrates Oldenburg, der im Bundesprojekt EAT eine gesunde, regionale und ökologische Außer-Haus-Verpflegung fördert. Für 2025–2028 ist die institutionelle Förderung gesichert. Ziel ist eine dauerhafte Unterstützung und enge Kooperation mit Klimaschutz- und Wirtschaftsförderung. Wir unterstützen die Arbeit des Ernährungsrats Oldenburg im Rahmen des Bundesprojekts EAT ausdrücklich. Die Kürzung der Förderung im Jahr 2026 ist ein Rückschritt; wir setzen uns dafür ein, ab 2027 wieder eine volle institutionelle Förderung im Rahmen des bestehenden Vertrags sicherzustellen. Ziel bleibt eine dauerhafte Absicherung und enge Verzahnung mit Klimaschutz und Wirtschaftsförderung.
Die 2024 verabschiedete kommunale Ernährungsstrategie mit 68 Maßnahmen in fünf Bereichen soll konsequent umgesetzt werden. Wir setzen uns u.a. für ein Beratungszentrum für die Außer-Haus-Verpflegung nach Vorbild der Kantine Zukunft ein.  Die kommunale Ernährungsstrategie von 2024 mit 68 Maßnahmen bietet dafür die Grundlage und muss konsequent umgesetzt werden  etwa durch ein Beratungszentrum für die Außer-Haus-Verpflegung nach dem Vorbild der Kantine Zukunft. Schul- und Kitaverpflegung sollen schrittweise regionaler, ökologischer und fairer werden; auch in städtischen Einrichtungen sollen verbindliche Standards mit Fokus auf Bio sowie vegetarische und vegane Angebote gelten.
Schul- und Kitaverpflegung sollen weiterentwickelt werden, mit mehr ökologischen, fairen und regionalen Produkten. Auch für Catering in städtischen Einrichtungen sollen verbindliche Kriterien gelten, mit Fokus auf vegetarischen/veganen Angeboten und Bio-Zertifizierung. Gleichzeitig wollen wir regionale Wertschöpfungsketten stärken, Transportwege verkürzen und Bio-Landwirtschaft sowie Verarbeitung fördern – inklusive einer digitalen Vermarktungsplattform und gezielter Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung. Langfristig streben wir ein Vergütungsmodell für nachhaltige Landwirtschaft auf Basis der Regionalwert-Leistungsrechnung an. Ergänzend sollen Müllvermeidung, weniger Lebensmittelverschwendung und die Prüfung einer Verpackungssteuer konsequent weiterverfolgt werden.
Wir wollen regionale Wertschöpfungsketten stärken, Transportwege reduzieren und die regionale Bio-Landwirtschaft sowie Verarbeitungsbetriebe fördern – inklusive Aufbau einer Vermarktungsplattform. Die Wirtschaftsförderung soll Anreize für regionale Kreisläufe, Verarbeitung und Start-ups schaffen.   
Langfristig streben wir ein Vergütungsprogramm für nachhaltige Landwirtschaft auf Basis der Regionalwert-Leistungsrechnung an. Zudem soll die Stadt weiter für Müllvermeidung und gegen Lebensmittelverschwendung sensibilisieren sowie das Thema Verpackungssteuer weiterbearbeiten.  
6. Verwaltung 6. Verwaltung
Gute Arbeit in der Verwaltung. Gute Arbeit in der Verwaltung.
Bereit für morgen. Modern, digital und bürger*innennah. Bereit für morgen. Modern, digital und bürger*innennah.
.Die Stadtverwaltung Oldenburg ist einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Über 3.300 Menschen halten in mehr als 90 Berufen das städtische Leben am Laufen. Damit das auch so bleibt, muss die Stadt als Arbeitgeberin vorangehen.  Die Stadtverwaltung ist mit über 3.300 Beschäftigten in mehr als 90 Berufen eine der größten Arbeitgeberinnen Oldenburgs. Gute Arbeit in der Verwaltung heißt deshalb: verlässliche Bedingungen schaffen, Stellen zügig besetzen und Überlastung vermeiden. Sachgrundlose Befristungen sollen dabei die Ausnahme bleiben. In städtischen Betrieben gehört echte Mitbestimmung durch Personalvertretungen selbstverständlich dazu. 
Wir wollen sachgrundlose Befristungen auf ein Minimum beschränken. Befristungen ohne Sachgrund schrecken gute Bewerber*innen ab und das kann sich Oldenburg nicht leisten. Bewilligte Stellen müssen zügig besetzt, Überlastung aktiv verhindert werden. Und: In allen Aufsichts- und Verwaltungsräten städtischer Betriebe wollen wir echte Mitbestimmung durch Personalvertretungen.  Oldenburg ist vielfältig – die Verwaltung soll es auch sein. Ein kommunales Diversitäts- und Antidiskriminierungskonzept stärkt Beratung, Qualifizierung und Teilhabe und sorgt dafür, dass Vielfalt in der Verwaltung sichtbar und wirksam wird. Auch die Zuwanderungsbehörde entwickelt sich weiter: hin zu einem bürger:innennahen, serviceorientierten Bereich, der Menschen auf Augenhöhe begegnet.
Kommunales Konzept zur Antidiskriminierung und Diversität  Verwaltung muss für alle gut zugänglich sein  digital und persönlich. Barrierefreiheit, Nutzer:innenfreundlichkeit und Mehrsprachigkeit sollen dabei konsequent weiterentwickelt werden, ohne die Bürgerbüros zu schwächen. Beteiligung soll einfach möglich sein und stärker im Alltag der Stadtgesellschaft verankert werden. 
Oldenburg ist vielfältig – die Stadtverwaltung sollte es auch sein. Wer sich in der Verwaltung wiederfindet, vertraut ihr eher. Wir fordern deshalb die Entwicklung eines kommunalen Konzepts der Antidiskriminierung und Diversität, das folgende Aspekte berücksichtigt:  Die Digitalisierung der Verwaltung bietet große Chancen für mehr Effizienz, Transparenz und Servicequalität. Entscheidend ist ihre konsequente Umsetzung  gemeinsam mit guter Qualifizierung der Beschäftigten und verlässlicher technischer Infrastruktur. Dabei gilt: Digitalisierung und Klimaschutz gehören zusammen. Mit Green IT, nachhaltiger Beschaffung und energieeffizienten Lösungen wird Verwaltung auch ökologisch zukunftsfähig.
Beratung und Unterstützung r Betroffene von Diskriminierung soll zur einer Kernkompetenz der Stadt Oldenburg werden.  
Antidiskriminierung wird zum festen Bestandteil der Qualifizierungsangebote der Stadt Oldenburg.  Die servicenahe und zugänglich aufgestellte Zuwanderungsbehörde 
Wir setzen uns mit Nachdruck für Sichtbarkeit, Repräsentanz und Teilhabe für Menschen mit Vielfaltsmerkmalen in der Stadtverwaltung ein.   
Der Ausschuss für Migration wird als festes Instrument der Vernetzung und Kooperation weiter gestärkt. Empowerment und Willkommenskultur sollen dabei priorisiert werden.   
Die Stadt Oldenburg soll zum regionalen Vorreiter der Sensibilisierung und Aufklärungsarbeit werden.   
Innerhalb der städtischen Verwaltung wird im Sinne des Empowerments ein Netzwerk r Menschen mit Migrationsgeschichte geschaffen.  
Zuwanderungsbehörde bürger*innennah aufstellen   
Ausländerbehörden bewegen sich zunehmend im Spannungsfeld zwischen Ordnungsmacht und Zuwanderungsservice. Wir wollen, dass Oldenburg diesen Wandel aktiv gestaltet – weg vom reinen Ordnungsdenken, hin zu einer Behörde, die Menschen willkommen heißt und auf Augenhöhe berät. Ausländerbehörden bewegen sich zunehmend im Spannungsfeld zwischen Ordnungsmacht und Zuwanderungsservice. Wir wollen, dass Oldenburg diesen Wandel aktiv gestaltet – weg vom reinen Ordnungsdenken, hin zu einer Behörde, die Menschen willkommen heißt und auf Augenhöhe berät.
Wir wollen, dass die Zuwanderungsbehörde diesem Anspruch gerecht wird: serviceorientiert, wertschätzend und auf Augenhöhe. Transkulturelle Fortbildungen und Antirassismustrainings müssen für alle Mitarbeitenden verpflichtend sein. Führungskräfte müssen diesen Anspruch vorleben. Wir wollen, dass die Zuwanderungsbehörde diesem Anspruch gerecht wird: serviceorientiert, wertschätzend und auf Augenhöhe. Transkulturelle Fortbildungen und Antirassismustrainings müssen für alle Mitarbeitenden verpflichtend sein. Führungskräfte müssen diesen Anspruch vorleben.
Eine Migrationsgesellschaft braucht eine Verwaltung, die ihre Vielfalt als Stärke begreift. Eine Migrationsgesellschaft braucht eine Verwaltung, die ihre Vielfalt als Stärke begreift.
Zugänglichkeit von Informationen Zugänglichkeit von Informationen
.Das städtische Serviceportal verzeichnete 2024 rund 4,8 Millionen Seitenaufrufe. Das Portal muss regelmäßig auf Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit und Nutzer*innenfreundlichkeit geprüft werden. Wer kein Deutsch als Erstsprache spricht, muss Verwaltungsleistungen ebenso selbstständig wahrnehmen können wie alle anderen. Digitalisierung darf aber nicht bedeuten, dass persönliche Erreichbarkeit abbaut wird. Wir wollen beides: exzellente Online-Angebote und gut besetzte Bürgerbüros. Die Stärkung der Bürgerbeteiligung ist erklärtes Ziel der Digitalisierungsstrategie. Wir fordern, sie mit niedrigschwelligen, aktiv beworbenen Beteiligungsformaten mit Leben zu füllen. Verwaltung muss nicht nur erreichbar sein – sie muss auch zuhören.  Das städtische Serviceportal verzeichnete 2024 rund 4,8 Millionen Seitenaufrufe. Das Portal muss regelmäßig auf Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit und Nutzer*innenfreundlichkeit geprüft werden. Wer kein Deutsch als Erstsprache spricht, muss Verwaltungsleistungen ebenso selbstständig wahrnehmen können wie alle anderen. Digitalisierung darf aber nicht bedeuten, dass persönliche Erreichbarkeit abbaut wird. Wir wollen beides: exzellente Online-Angebote und gut besetzte Bürgerbüros. Die Stärkung der Bürgerbeteiligung ist erklärtes Ziel der Digitalisierungsstrategie. Wir fordern, sie mit niedrigschwelligen, aktiv beworbenen Beteiligungsformaten mit Leben zu füllen. Verwaltung muss nicht nur erreichbar sein – sie muss auch zuhören. Bürgerschaftliches Engagement soll ermöglicht, bürokratische Hürden abgebaut werden. 
Moderne und nachhaltige Verwaltung für das digitale Oldenburg Moderne und nachhaltige Verwaltung für das digitale Oldenburg
Die digitale Transformation bietet große Chancen, um unsere Stadtverwaltung in Oldenburg effizienter, bürgernäher und transparenter zu gestalten. Eine moderne Verwaltung ist das Rückgrat der Demokratie – sie sorgt für Gleichbehandlung, Beteiligung und innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Digitalisierung muss dabei Barrieren abbauen und darf niemanden ausschließen. Gleichzeitig bleibt die persönliche Erreichbarkeit der Verwaltung ein zentraler Bestandteil bürgernaher Daseinsvorsorge. Die digitale Transformation bietet große Chancen, um unsere Stadtverwaltung in Oldenburg effizienter, bürgernäher und transparenter zu gestalten. Eine moderne Verwaltung ist das Rückgrat der Demokratie – sie sorgt für Gleichbehandlung, Beteiligung und innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Digitalisierung muss dabei Barrieren abbauen und darf niemanden ausschließen. Gleichzeitig bleibt die persönliche Erreichbarkeit der Verwaltung ein zentraler Bestandteil bürgernaher Daseinsvorsorge.
Die Stadt Oldenburg hat mit der im Jahre 2023 beschlossenen Digitalisierungsstrategie einen großen Schritt getan. Wir unterstützen die geplanten Umsetzungen aller Maßnahmen ausdrücklich und fordern ein zügiges Voranschreiten, um die digitale Transformation bis zum Jahre 2045 möglichst früher zu erreichen. Vor diesem Hintergrund möchten wir: Die Stadt Oldenburg hat mit der im Jahre 2023 beschlossenen Digitalisierungsstrategie einen großen Schritt getan. Wir unterstützen die geplanten Umsetzungen aller Maßnahmen ausdrücklich und fordern ein zügiges Voranschreiten, um die digitale Transformation bis zum Jahre 2045 möglichst früher zu erreichen. Vor diesem Hintergrund möchten wir:
Die persönliche Erreichbarkeit sichern Die persönliche Erreichbarkeit sichern
Der Ausbau digitaler Angebote darf nicht zu einer Schwächung der persönlichen Ansprechbarkeit führen. Die Stadt soll gut besetzte Bürgerbüros und verlässliche Vor-Ort-Strukturen dauerhaft sichern. Digitale und persönliche Zugänge sind als gleichwertige Bestandteile eines modernen Bürgerservices zu verstehen. Der Ausbau digitaler Angebote darf nicht zu einer Schwächung der persönlichen Ansprechbarkeit führen. Die Stadt soll gut besetzte Bürgerbüros und verlässliche Vor-Ort-Strukturen dauerhaft sichern. Digitale und persönliche Zugänge sind als gleichwertige Bestandteile eines modernen Bürgerservices zu verstehen.
Die Bürgerbeteiligung ausbauen Die Bürgerbeteiligung ausbauen
Die Beteiligung der Stadtgesellschaft soll als fester Bestandteil der Digitalisierungsstrategie verankert werden. Dafür sind niedrigschwellige, aktiv beworbene und leicht zugängliche Beteiligungsformate zu entwickeln und auszubauen. Die Verwaltung soll nicht nur erreichbar sein, sondern auch aktiv zuhören und Rückmeldungen ernsthaft in ihre Arbeit einbeziehen. Die Beteiligung der Stadtgesellschaft soll als fester Bestandteil der Digitalisierungsstrategie verankert werden. Dafür sind niedrigschwellige, aktiv beworbene und leicht zugängliche Beteiligungsformate zu entwickeln und auszubauen. Die Verwaltung soll nicht nur erreichbar sein, sondern auch aktiv zuhören und Rückmeldungen ernsthaft in ihre Arbeit einbeziehen.
Die digitale Verwaltung konsequent voranbringen Die digitale Verwaltung konsequent voranbringen
Die bereits beschlossene Digitalisierungsstrategie ist zügig und verbindlich umzusetzen. Ziel ist eine Verwaltung, die effizienter, transparenter und bürgernäher arbeitet. Der Stand der Umsetzung soll regelmäßig überprüft werden, damit digitale Angebote systematisch weiterentwickelt werden können. Die bereits beschlossene Digitalisierungsstrategie ist zügig und verbindlich umzusetzen. Ziel ist eine Verwaltung, die effizienter, transparenter und bürgernäher arbeitet. Der Stand der Umsetzung soll regelmäßig überprüft werden, damit digitale Angebote systematisch weiterentwickelt werden können.
Die Qualifizierung von Mitarbeitenden fördern Die Qualifizierung von Mitarbeitenden fördern
Die digitale Transformation der Verwaltung kann nur gelingen, wenn die Beschäftigten aktiv eingebunden und befähigt werden. Deshalb sind Qualifizierungsangebote, Schulungen und ein professionelles Changemanagement auszubauen. Die Digitalisierung soll die Arbeit der Mitarbeitenden erleichtern und die Verwaltung insgesamt zukunftsfähig machen. Die digitale Transformation der Verwaltung kann nur gelingen, wenn die Beschäftigten aktiv eingebunden und befähigt werden. Deshalb sind Qualifizierungsangebote, Schulungen und ein professionelles Changemanagement auszubauen. Die Digitalisierung soll die Arbeit der Mitarbeitenden erleichtern und die Verwaltung insgesamt zukunftsfähig machen.
Eine Green IT verankern Eine Green IT verankern
Digitalisierung und Klimaschutz sind gemeinsam zu denken. Die Stadt soll Green IT als festen Bestandteil ihrer Klimaschutzstrategie verankern. Energieeffiziente Geräte, nachhaltige Beschaffung und der Betrieb in umweltfreundlichen Rechenzentren sind dabei verbindlich mitzudenken. Digitalisierung und Klimaschutz sind gemeinsam zu denken. Die Stadt soll Green IT als festen Bestandteil ihrer Klimaschutzstrategie verankern. Energieeffiziente Geräte, nachhaltige Beschaffung und der Betrieb in umweltfreundlichen Rechenzentren sind dabei verbindlich mitzudenken.
.7. Stadt-Kultur  7. Kultur macht Stadt 
Ein vielfältiges kulturelles Angebot stärkt die Attraktivität unserer Stadt und ist für eine moderne und zukunftsgerichtete Stadtentwicklung von großer Wichtigkeit.  Ein vielfältiges Kulturleben macht Oldenburg lebendig, attraktiv und zukunftsfähig. Wir GRÜNE stehen für eine Kulturpolitik, die Neues ermöglicht, Bestehendes achtet und künstlerische Freiheit schützt  gerade dort, wo der Markt an seine Grenzen stößt. Unser Ziel ist ein breites kulturelles Angebot, kulturelle Teilhabe für alle und gute Bedingungen für Künstler*innen. 
Wir GRÜNE stehen für Offenheit gegenüber Neuem, Achtung für das Vorhandene, Experimentierfreudigkeit und künstlerische Freiheit und möchten, dass kommunale Kulturpolitik dort unterstützt, wo Kunst und Kultur nicht am Markt bestehen können.  Transparente Förderung  verlässliche Strukturen 
Ziel unserer Kulturpolitik für Oldenburg ist ein großes Spektrum an Kulturangeboten, Zugang zu Kultur und kultureller Bildung für alle Menschen und gute Rahmenbedingungen für Künstler*innen. Kultur braucht Freiräume, um entstehen zu können. Die Weiterentwicklung der institutionellen und Projektförderung wollen wir verlässlich begleiten und sichern. Die institutionelle Förderung von 18 Kultureinrichtungen begrüßen wir ausdrücklich und unterstützen ihre Weiterentwicklung. Projektmittel für Club- und Stadtteilkultur, kulturelle Bildung und innovative Formate wollen wir gezielt stärken – ebenso interkulturelle Projekte, auch in Zusammenarbeit mit der Integrationsarbeit. Mittel für Kunst im öffentlichen Raum sollen wieder fest im Haushalt verankert werden.
Transparente Kulturförderung  Kulturpolitik und Stadtentwicklung denken wir enger zusammen – denn kreative Impulse sind zentral für eine lebenswerte Stadt. 
Wir wissen, dass Kultur freie Räume braucht, wo Neues entstehen und wachsen kann. Wir haben intensiv an der Neuausrichtung der institutionellen Förderung und der Projektförderung mitgearbeitet und werden dafür sorgen, dass auch weiterhin in Oldenburg ein gutes Kulturangebot für alle Menschen zur Verfügung steht und Oldenburg als ein Ort der Kultur wahrgenommen werden kann.  Teilhabe ist Kulturpolitik 
Wir begrüßen die institutionelle Förderung von 18 Kultureinrichtungen in unserer Stadt und werden ihre Weiterentwicklung konstruktiv begleiten. Für Projekte stehen neben der allgemeinen Kulturförderung vielfältige Fördertöpfe für Clubkultur, Stadtteilkultur, innovative Kultur und kulturelle Bildung zur Verfügung. Wir setzen uns dafür ein, dass das Budget mehr für kulturelle Projekte Geflüchteter in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Integration und Migration genutzt wird und für mehr interkulturelle Begegnung. Außerdem haben wir uns für eine Aktualisierung der Förderrichtlinien für Kunst im öffentlichen Raum stark gemacht und Geld im Haushalt dafür zur Verfügung gestellt. Oldenburgs Kultur lebt von Vielfalt: von Institutionen ebenso wie von Vereinen, Initiativen und freien Künstler*innen. Diese Breite wollen wir erhalten und gezielt fördern  etwa durch Formate wie das Farbenfroh-Festival, den CSD oder „Rock gegen Rechts“. Der Kultursommer soll weiterhin mindestens zehn Tage kostenfrei und unter freiem Himmel stattfinden. Soziokulturelle Angebote und junge Konzertformate wollen wir stärken.
Die beratenden Mitglieder des Kulturausschusses sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Verwaltung, Politik und Kulturszene. Gemeinsam mit Ihnen haben wir Themen bewegt und entschieden. Wir wollen in Zukunft noch mehr Stadtentwicklungsthemen gemeinsam denken, denn für eine nachhaltige Stadtentwicklung brauchen wir Kreativität und die Kreativen unserer Stadt. Kulturelle Bildung verstehen wir als Schlüssel zur Teilhabe: Kinder und Jugendliche sollen Kunstformen kennenlernen und sich kreativ entfalten können. Deshalb unterstützen wir die Kunstschule Oldenburg und setzen uns für einen Kulturpass für junge Menschen ein.
Kultur von allen  Kultur für alle  Kulturelle Teilhabe darf nicht an Barrieren scheitern. Wir fördern konsequent Barrierefreiheit – von Gebärdensprache über Leitsysteme bis hin zu inklusiven Veranstaltungsformaten – und unterstützen Veranstalter*innen aktiv dabei. Projekte wie die Oldenburger Inklusionswoche, die Kulturtafel oder das Blue OL Festival 55+ wollen wir sichern und ausbauen. 
Ein reiches Kulturleben zeigt, wie bunt unsere Stadt ist. Neben professionellen Kultur-Institutionen schätzen wir die Beiträge von Vereinen, Initiativen und Einzelkünstler*innen zum Oldenburger Kulturleben. Wir wollen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt und durch Projektmittel gefördert wird. Dazu gehören z.B. das Farbenfroh-Festival in Kreyenbrück, der CSD oder Rock gegen Rechts.  Attraktionen mit TierenPonykarussells und ähnliche Attraktionen mit Tieren auf Veranstaltungen lehnen wir ab, da sie dem Tierschutz nicht gerecht werden. 
Uns ist wichtig, dass der Kultursommer weiterhin an mindestens zehn Tagen umsonst und draußen stattfinden kann. Außerdem unterstützen wir bestehende soziokulturelle gastronomische Angebote sowie Konzerte, die besonders für ein junges Publikum ein attraktives Kulturprogramm und Begegnungsmöglichkeiten bieten.  Kultur entsteht im Alltag 
Wir GRÜNEN denken Kunst, Kultur und Bildung zusammen. Kulturelle Bildung bedeutet, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, verschiedene Kunstformen kennenzulernen und sich im künstlerischen Prozess ihren Fähigkeiten entsprechend zu entfalten. Daher werden wir auch weiterhin die Oldenburger Kunstschule sowie Angebote für Kinder und Jugendliche unterstützen und uns r die Einführung eines Oldenburger Kulturpasses einsetzen. Kultur entsteht auch im Alltag. Initiativen, Nachbarschaftsprojekte und gemeinschaftliche Orte stärken den sozialen Zusammenhalt  gerade in polarisierten Zeiten. Wir unterstützen daher Projekte wie das Kreativ:LABOR, „Orte für alle“ sowie genossenschaftliche Initiativen wie Globe oder Polygenos.
Kulturelle Teilhabe ist für alle Oldenburger*innen wichtig. Wir dürfen niemanden ausschließen und brauchen Barrierearmut z.B. durch Gebärdendolmetscher*innen, Blindenleitsysteme, Hörunterstützung, freien Zugang für Rollstuhlfahrer*innen und Toiletten für alle. Kurz: gelebte Inklusion. Dabei werden wir Veranstalter*innen konkret unterstützen. Dafür braucht es konsequent Raum: offen, flexibel und unbürokratisch. Leerstände sollen stärker für kulturelle Zwischennutzungen geöffnet werden. „Raum auf Zeit“ (RAZ) hat gezeigt, wie gut das funktionieren kann  dieses Modell wollen wir sichern und ausbauen.
Die Oldenburger Inklusionswoche (OWI) wollen wir erhalten, um Inklusion sichtbar zu machen und zu fördern. Auch weitere Projekte von und mit Künstler*innen mit Behinderungen wollen wir ermöglichen und fördern.  Freie Theater- und Tanzszene stärken 
Wir unterstützen das Angebot der Kulturtafel für Menschen mit geringem Einkommen und kostenlosen Plätzen für Veranstaltungen oder das Blue OL Festival 55+ für ältere Mitbürger*innen. Die freie Szene ist unverzichtbarer Teil der kulturellen Vielfalt. Neben dem Staatstheater wollen wir kleinere Bühnen wie die Kulturetage, das Theater k oder das Blauschimmel Atelier verlässlich unterstützen. Auch experimentelle und nischige Formate verdienen Schutz und Förderung. Den Zusammenschluss der freien Szene im Bündnis Freie Kultur begrüßen wir ebenso wie neue Initiativen, etwa für eine Ausbildungsstätte im urbanen Tanz.
Auch der Schutz von Tieren auf Kultuveranstaltungen in Oldenburg ist uns ein Anliegen. Daher lehnen wir Ponykarussells und andere Attraktionen mit Tieren, wie z.B. auf dem Kramermarkt, ab. Selbst wenn alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, leiden die Tiere unter dem Lärm, ungeübten Reiter*innen und den monotonen Bewegungen.  Erinnern heißt Verantwortung übernehmen 
Raum für Alltagskultur  Erinnerung ist kein Rückblick, sondern Auftrag. Wir stehen für eine kritische, lebendige Erinnerungskultur, die sich mit NS-Zeit, Kolonialgeschichte und lokaler Verantwortung auseinandersetzt. Jüdisches Leben sowie die Geschichte von Sintizze und Romnja sind fester Bestandteil dieser Erinnerung. 
In Oldenburg finden sich viele nachhaltige und bürger*innennahe Initiativen, denen es um mehr geht als solidarische Hilfe im Alltag oder Unterhaltung. Es geht um ein neues gesellschaftliches Miteinander und Erfahren von gemeinschaftlichen Möglichkeiten. Wir GRÜNE werden dies nach Kräften fördern und unterstützen. Gerade in Zeiten der zunehmenden Polarisierung ist die Etablierung einer Alltagskultur mit solidarischem Miteinander unerlässlich. Wir unterstützen daher selbstverständlich weiterhin das Kreativ:LABOR der Kulturetage und „Orte für alle“, genau wie das wichtige bürgerschaftliche Engagement in Form von Genossenschaften wie Globe oder Polygenos. Wir unterstützen die Dekolonisierung kultureller Institutionen in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen und Nachkommen. Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung treten wir entschieden entgegen. Dafür fördern wir gezielt Sensibilisierung und Fortbildung in Verwaltung, Bildung und Beratung.
Wir wissen, dass es dafür vor allem Raum und Freiraum zur Umsetzung von Ideen und Engagement braucht. Die Stadt muss offen und unbürokratisch auf Bedarfe reagieren, Möglichkeiten schaffen und keine Hürden in den Weg legen. Orte für alle, Freiflächen und Freiräume müssen bereits bei der Stadtplanung mitgedacht werden. Bei leerstehenden Gebäuden sollten Zwischen- und Nachnutzungsmöglichkeiten für kulturelle Angebote, für Proberäume oder Atelierräume und Initiativen mitgedacht werden.   
Das Angebot von „Raum auf Zeit“ (RAZ) zur Vermittlung leerstehender Räume für die Zwischennutzung durch Kunst und Kultur hat gezeigt, welche Möglichkeiten sich durch Zusammenarbeit und Kreativität bieten. Dieses Angebot wollen wir unbedingt erhalten.   
Vielfältige kooperative Theater- und Tanzszene   
Die freien Theater haben ihren festen Platz in Oldenburg. Neben dem finanziell und personell gut ausgestatteten Staatstheater, insbesondere mit der Exerzierhalle als Spielstätte für junges Theater, wollen wir die kleinen Theater und Spielstätten, die Kulturetage mit dem Theater K oder das Blauschimmel Atelier konstruktiv begleiten und ihre Zukunft sichern. Nur durch Vielfalt ist auch Platz für die Nische, das Experiment, das Abseitige. Gesellschaftliche Relevanz bemisst sich nicht allein an Zuschauer*innenzahlen. Wir begrüßen den Zusammenschluss und das Miteinander der freien Szene im Bündnis Freie Kultur und ihr Grundsatzpapier zur Nachhaltigkeit. Besonders unterstützen wollen wir auch die Initiative für die Gründung einer Ausbildungsstätte für urbanen Tanz (Streetdance).   
Erinnerungskultur – kritisch und zukunftsorientiert   
Eine lebendige Erinnerungskultur gegen das Vergessen ist ein unverzichtbarer Teil unseres Verständnisses für Kultur. Wir fördern eine Kultur der Erinnerung, die sich kritisch und zukunftsorientiert mit unserer Vergangenheit auseinandersetzt, begrüßen die Umbenennung des Hauses für Medienkunst und unterstützen die kritische Auseinandersetzung mit Kulturschaffenden in Bezug auf Verstrickungen mit dem NS-Regime.   
Die jüdische Geschichte ist untrennbar mit Oldenburg verbunden, ebenso die von Sinti*zze und Rom*nja. Das Gedenken an die Opfer des Holocaust muss Teil eines aktiven Erinnerns und (Bildungs-)Auftrag für die Zukunft sein. Auch die kritische Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit und der damit verbundenen Verbrechen muss selbstverständlicher Teil unserer Bildungs- und Erinnerungskultur sein. Dekolonisierung von Kultureinrichtungen und des öffentlichen Raums kann dabei nur in enger Zusammenarbeit mit den Nachkommen der ehemals Kolonisierten geschehen.   
Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, Antisemitismus, Rassismus und allen Formen von Diskriminierung auch im Alltäglichen mit aller Entschlossenheit entgegenzutreten. Sensibilisierende Aus- und Fortbildungen werden wir auf allen Ebenen gezielt unterstützen, beispielsweise für städtische Bedienstete, in Beratungsstellen und Bildungseinrichtungen.   
8. Sport 8. Sport
Wir machen Oldenburg beweglich, gerecht und zukunftsfähig Wir machen Oldenburg beweglich, gerecht und zukunftsfähig
Sport stärkt die körperliche Fitness, das seelische Wohlbefinden und das soziale Miteinander. Er ermöglicht Teilhabe, Integration und Inklusion und leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sport und Bewegung sind zudem wichtige Bausteine einer nachhaltigen Stadtentwicklung, des Klimaschutzes und für den Erhalt und die Förderung der Gesundheit. Sport stärkt die körperliche Fitness, das seelische Wohlbefinden und das soziale Miteinander. Er ermöglicht Teilhabe, Integration und Inklusion und leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sport und Bewegung sind zudem wichtige Bausteine einer nachhaltigen Stadtentwicklung, des Klimaschutzes und für den Erhalt und die Förderung der Gesundheit.
Als Ausgleich zum zunehmenden Medienkonsum kommt dem Sport eine besondere Bedeutung zu. Er ist unverzichtbar für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und damit eine Investition in unsere Zukunft. Für Menschen mit bewegungsarmen Berufen sowie für ältere Menschen ist regelmäßige Bewegung entscheidend, um Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu erhalten und langfristig auch die Belastung des Gesundheitssystems zu verringern. Als Ausgleich zum zunehmenden Medienkonsum kommt dem Sport eine besondere Bedeutung zu. Er ist unverzichtbar für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und damit eine Investition in unsere Zukunft. Für Menschen mit bewegungsarmen Berufen sowie für ältere Menschen ist regelmäßige Bewegung entscheidend, um Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu erhalten und langfristig auch die Belastung des Gesundheitssystems zu verringern.
Sport in Kita, Schule und Verein Sport in Kita, Schule und Verein
Wir verstehen Kindertagesstätten und Schulen als zentrale Bewegungsorte. Bewegung und Sport gehören für uns untrennbar zu einer ganzheitlichen Bildung. Der Sportunterricht hat dabei einen hohen Stellenwert. Sport vermittelt Teamgeist, Fairness und Respekt und stärkt soziale Kompetenzen bereits im frühen Alter. Wir verstehen Kindertagesstätten und Schulen als zentrale Bewegungsorte. Bewegung und Sport gehören für uns untrennbar zu einer ganzheitlichen Bildung. Der Sportunterricht hat dabei einen hohen Stellenwert. Sport vermittelt Teamgeist, Fairness und Respekt und stärkt soziale Kompetenzen bereits im frühen Alter.
Der Ausbau der Ganztagsschulen verändert die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen grundlegend. Daraus erwächst für uns der klare Auftrag, Bewegungs- und Sportangebote in Kitas und Schulen deutlich auszubauen und verlässlich zu verankern. Die enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Schulen im Ganztag wollen wir gezielt stärken und weiterentwickeln. Auch das bewährte Programm für Kinder „Oldenburg lernt Schwimmen“ wollen wir weiter unterstützen und mit Angeboten zum Schwimmenlernen für Erwachsene ergänzen. Dazu werden wir auch die Ausbildung von zusätzlichen Schwimm-Übungsleiter*innen fördern. Der Ausbau der Ganztagsschulen verändert die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen grundlegend. Daraus erwächst für uns der klare Auftrag, Bewegungs- und Sportangebote in Kitas und Schulen deutlich auszubauen und verlässlich zu verankern. Die enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Schulen im Ganztag wollen wir gezielt stärken und weiterentwickeln. Auch das bewährte Programm für Kinder „Oldenburg lernt Schwimmen“ wollen wir weiter unterstützen und mit Angeboten zum Schwimmenlernen für Erwachsene ergänzen. Dazu werden wir auch die Ausbildung von zusätzlichen Schwimm-Übungsleiter*innen fördern.
Ein vielfältiges, zugängliches und gut vernetztes Sportangebot ist für uns ein zentraler Bestandteil einer sozialen Stadt. Sportvereine, der Stadtsportbund, Kitas, Schulen, Hochschulsport, Bildungsträger, Gesundheitsberufe und gewerbliche Anbieter*innen sind hierfür unverzichtbare Partner. Die Oldenburger Sportvereine mit ihrem starken ehrenamtlichen Engagement leisten einen entscheidenden Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Unterstützung und verlässliche Rahmenbedingungen. Ein vielfältiges, zugängliches und gut vernetztes Sportangebot ist für uns ein zentraler Bestandteil einer sozialen Stadt. Sportvereine, der Stadtsportbund, Kitas, Schulen, Hochschulsport, Bildungsträger, Gesundheitsberufe und gewerbliche Anbieter*innen sind hierfür unverzichtbare Partner. Die Oldenburger Sportvereine mit ihrem starken ehrenamtlichen Engagement leisten einen entscheidenden Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Unterstützung und verlässliche Rahmenbedingungen.
Sport im Quartier Sport im Quartier
Neben der Förderung des Vereinssports stärken wir gezielt auch den nicht organisierten Sport. Freizeit-, Hobby- und selbstorganisierte Sportgemeinschaften sind ein wichtiger Teil einer vielfältigen Sportlandschaft und verdienen verlässliche Unterstützung. Neben der Förderung des Vereinssports stärken wir gezielt auch den nicht organisierten Sport. Freizeit-, Hobby- und selbstorganisierte Sportgemeinschaften sind ein wichtiger Teil einer vielfältigen Sportlandschaft und verdienen verlässliche Unterstützung.
Wir sichern, erhalten und schaffen wohnortnahe Flächen für Spiel, Sport und Bewegung in allen Stadtteilen. Dabei investieren wir in neue Angebote ebenso wie in die Sanierung bestehender und denken notwendige Infrastruktur wie Umkleiden, Schließfächer und öffentliche All-Gender-Toiletten konsequent mit. Barrierearmut ist eine unerlässliche Anforderung an unsere Sportstätten – sowohl für Zuschauende als auch für Aktive. Ist-Stand und Bedarfe werden umgehend in einem Sanierungsplan erfasst und werden damit plan- und messbar. Wir sichern, erhalten und schaffen wohnortnahe Flächen für Spiel, Sport und Bewegung in allen Stadtteilen. Dabei investieren wir in neue Angebote ebenso wie in die Sanierung bestehender und denken notwendige Infrastruktur wie Umkleiden, Schließfächer und öffentliche All-Gender-Toiletten konsequent mit. Barrierearmut ist eine unerlässliche Anforderung an unsere Sportstätten – sowohl für Zuschauende als auch für Aktive. Ist-Stand und Bedarfe werden umgehend in einem Sanierungsplan erfasst und werden damit plan- und messbar.
Öffentliche Bewegungsflächen sind Orte der Begegnung und steigern die Lebensqualität im Quartier. Eine bewegungsfreundliche Stadtplanung ist für uns verbindlicher Bestandteil aller Planungen. Ziel ist es, allen Bürger*innen – insbesondere Kindern und Jugendlichen – gut erreichbare Sport- und Bewegungsmöglichkeiten außerhalb von Schule und Verein zu eröffnen, z.B. durch Erwachsenenspielplätze mit Geräten und Sportboxen in allen Stadtteilen. Öffentliche Bewegungsflächen sind Orte der Begegnung und steigern die Lebensqualität im Quartier. Eine bewegungsfreundliche Stadtplanung ist für uns verbindlicher Bestandteil aller Planungen. Ziel ist es, allen Bürger*innen – insbesondere Kindern und Jugendlichen – gut erreichbare Sport- und Bewegungsmöglichkeiten außerhalb von Schule und Verein zu eröffnen, z.B. durch Erwachsenenspielplätze mit Geräten und Sportboxen in allen Stadtteilen.
Sportstätten und Schulhöfe sollen daher auch außerhalb von Unterrichts- und Trainingszeiten nutzbar sein. Sauberkeit, Sicherheit und der Schutz vor Vandalismus sind notwendig. Insofern gehören zu diesen Überlegungen Beschäftigungskonzepte z.B. für Hausmeister*innen, die die Sicherheit und den Schutz überwachen. Sportstätten und Schulhöfe sollen daher auch außerhalb von Unterrichts- und Trainingszeiten nutzbar sein. Sauberkeit, Sicherheit und der Schutz vor Vandalismus sind notwendig. Insofern gehören zu diesen Überlegungen Beschäftigungskonzepte z.B. für Hausmeister*innen, die die Sicherheit und den Schutz überwachen.
Sportentwicklungsplanung Sportentwicklungsplanung
Intakte und attraktive städtische Sportstätten sind unverzichtbar und wichtig für eine nachhaltige und gesunde Entwicklung unserer Gesellschaft. Lösungen für dringend sanierungsbedürftige Sportflächen, Sporthallen und Schwimmbäder müssen zeitnah geplant und umgesetzt werden. Bei der Weiterentwicklung des Freiflächenkonzepts, des Spielplatzkonzepts oder der Schaffung von Flächen für die verschiedenen Rollsportarten setzen wir uns für eine ämterübergreifende Strategie ein. Wir fordern, dass mehr Ausgaben als bisher für die Instandhaltung und Ausstattung von Sport- und Freizeitstätten und Stadtteil-Schwimmbädern eingeplant werden. Wir fordern die Aktualisierung des Sportentwicklungsplans mit allen Akteur*innen aus unterschiedlichen Disziplinen als Leitlinie für Investitionen und Maßnahmen in den kommenden Jahren. Intakte und attraktive städtische Sportstätten sind unverzichtbar und wichtig für eine nachhaltige und gesunde Entwicklung unserer Gesellschaft. Lösungen für dringend sanierungsbedürftige Sportflächen, Sporthallen und Schwimmbäder müssen zeitnah geplant und umgesetzt werden. Bei der Weiterentwicklung des Freiflächenkonzepts, des Spielplatzkonzepts oder der Schaffung von Flächen für die verschiedenen Rollsportarten setzen wir uns für eine ämterübergreifende Strategie ein. Wir fordern, dass mehr Ausgaben als bisher für die Instandhaltung und Ausstattung von Sport- und Freizeitstätten und Stadtteil-Schwimmbädern eingeplant werden. Wir fordern die Aktualisierung des Sportentwicklungsplans mit allen Akteur*innen aus unterschiedlichen Disziplinen als Leitlinie für Investitionen und Maßnahmen in den kommenden Jahren.
Über das Bildungs- und Teilhabepaket besteht die Möglichkeit, den Beitrag für einen Sportverein erstattet zu bekommen. Dies wird häufig aber nicht in Anspruch genommen. Hürden wie Sprachbarrieren oder soziale Umstände müssen durch Vereinfachungen aus dem Weg geräumt werden, z.B. über Verlagerung des Antragsverfahrens an die Vereine und eine digitale, barrierearme, mehrsprachige Lösung der Verwaltung. Über das Bildungs- und Teilhabepaket besteht die Möglichkeit, den Beitrag für einen Sportverein erstattet zu bekommen. Dies wird häufig aber nicht in Anspruch genommen. Hürden wie Sprachbarrieren oder soziale Umstände müssen durch Vereinfachungen aus dem Weg geräumt werden, z.B. über Verlagerung des Antragsverfahrens an die Vereine und eine digitale, barrierearme, mehrsprachige Lösung der Verwaltung.
Ein Fußballstadion für den Profifußball in Oldenburg darf nicht zu Lasten der breiten Sportlandschaft gehen. Statt einseitig Millionen in Bau und Betrieb für Jahrzehnte zu binden, wollen wir vorrangig in die Sanierung und den Erhalt städtischer Sportstätten investieren. Ein Fußballstadion für den Profifußball in Oldenburg darf nicht zu Lasten der breiten Sportlandschaft gehen. Statt einseitig Millionen in Bau und Betrieb für Jahrzehnte zu binden, wollen wir vorrangig in die Sanierung und den Erhalt städtischer Sportstätten investieren.
Grüne Sportpolitik ist umwelt- und klimafreundlich Grüne Sportpolitik ist umwelt- und klimafreundlich
Der Ausbau und Erhalt einer guten Sport-Infrastruktur durch gezielten und schnelleren Aus- und Umbau sowie Sanierung von Sportanlagen ist uns wichtig. Dabei ist uns eine transparente Prioritätensetzung und die Beachtung von Ökologie wichtig. Nachhaltigkeitskriterien sollen bei Planung, Bau, Pflege und Betrieb von Sportstätten berücksichtigt werden. Energetische Sanierungen, PV auf Hallendächern, LED-Flutlicht mit intelligenter Steuerung, Regenwassernutzung für Platzbewässerungen oder ein Energiemonitoring für kommunale Sportstätten sollen gefördert werden. Zur Nachhaltigkeit gehört auch, dass Sanieren vor Neubau geht. Wir setzen uns dafür ein, dass Sportveranstaltungen umweltfreundlicher werden, etwa durch die Verwendung von Mehrweggeschirr und die Bereitstellung gesunder und bio-regionaler Verpflegung analog zu dem Konzept der Schulverpflegung. Der Ausbau und Erhalt einer guten Sport-Infrastruktur durch gezielten und schnelleren Aus- und Umbau sowie Sanierung von Sportanlagen ist uns wichtig. Dabei ist uns eine transparente Prioritätensetzung und die Beachtung von Ökologie wichtig. Nachhaltigkeitskriterien sollen bei Planung, Bau, Pflege und Betrieb von Sportstätten berücksichtigt werden. Energetische Sanierungen, PV auf Hallendächern, LED-Flutlicht mit intelligenter Steuerung, Regenwassernutzung für Platzbewässerungen oder ein Energiemonitoring für kommunale Sportstätten sollen gefördert werden. Zur Nachhaltigkeit gehört auch, dass Sanieren vor Neubau geht. Wir setzen uns dafür ein, dass Sportveranstaltungen umweltfreundlicher werden, etwa durch die Verwendung von Mehrweggeschirr und die Bereitstellung gesunder und bio-regionaler Verpflegung analog zu dem Konzept der Schulverpflegung.
Grüne Sportpolitik ist progressiv und inklusiv Grüne Sportpolitik ist progressiv und inklusiv
Wir unterstützen inklusive Angebote und Konzepte für die Vereinsarbeit und die inklusive Ausstattung von Sportstätten für alle Menschen. Wichtig sind uns auch qualifizierte Trainer*innen für die vielfältigen Unterstützungsbedarfe und Assistenzangebote für Menschen mit Behinderungen. Wir unterstützen sozialpädagogische Fanprojekte und antirassistische Faninitiativen, die sich für Respekt und gegen Gewalt, Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie einsetzen. Besonders wichtig ist uns auch die Förderung von sportlichen Aktivitäten für FLINTA* mit Migrationshintergrund. Hierfür ist eine enge Kooperation des Sportamts mit den Fachdiensten für Integration und Inklusion unerlässlich. Wir unterstützen inklusive Angebote und Konzepte für die Vereinsarbeit und die inklusive Ausstattung von Sportstätten für alle Menschen. Wichtig sind uns auch qualifizierte Trainer*innen für die vielfältigen Unterstützungsbedarfe und Assistenzangebote für Menschen mit Behinderungen. Wir unterstützen sozialpädagogische Fanprojekte und antirassistische Faninitiativen, die sich für Respekt und gegen Gewalt, Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie einsetzen. Besonders wichtig ist uns auch die Förderung von sportlichen Aktivitäten für FLINTA* mit Migrationshintergrund. Hierfür ist eine enge Kooperation des Sportamts mit den Fachdiensten für Integration und Inklusion unerlässlich.
9. Frauen*- und Gleichstellungspolitik 9. Frauen*- und Gleichstellungspolitik
Die Gleichstellung aller Geschlechter ist der Grundsatz unserer Politik. Die Gleichstellung aller Geschlechter ist der Grundsatz unserer Politik.
 Geschlechtergerechtigkeit muss in allen kommunalen Bereichen angestrebt werden. Die konsequente Förderung der Teilhabe aller Menschen und der Abbau struktureller Benachteiligungen ist das Ziel unseres politischen Handelns und bedarf auch einer ausreichenden finanziellen Unterstützung für Maßnahmen auf diesem Gebiet. Dabei denken wir insbesondere die Belange von Frauen* und Menschen mit Vielfaltsmerkmalen intersektional mit und sprechen daher auch von FLINTA*.  Geschlechtergerechtigkeit muss in allen kommunalen Bereichen angestrebt werden. Die konsequente Förderung der Teilhabe aller Menschen und der Abbau struktureller Benachteiligungen ist das Ziel unseres politischen Handelns und bedarf auch einer ausreichenden finanziellen Unterstützung für Maßnahmen auf diesem Gebiet. Dabei denken wir insbesondere die Belange von Frauen* und Menschen mit Vielfaltsmerkmalen intersektional mit und sprechen daher auch von FLINTA*.
Gleichstellung in Verwaltung und städtischen Unternehmen Gleichstellung in Verwaltung und städtischen Unternehmen
Die Stadtverwaltung Oldenburg spiegelt gesellschaftliche Strukturen wider – auch dort bestehen weiterhin Gleichstellungsdefizite. Alle drei Jahre wird nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz ein Gleichstellungsplan vorgelegt, der eine Analyse sowie konkrete Maßnahmen enthält. Die Stadtverwaltung Oldenburg spiegelt gesellschaftliche Strukturen wider – auch dort bestehen weiterhin Gleichstellungsdefizite. Alle drei Jahre wird nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz ein Gleichstellungsplan vorgelegt, der eine Analyse sowie konkrete Maßnahmen enthält.
Bislang liegt der Schwerpunkt vieler Maßnahmen auf einer „nachholenden Gleichstellung“ von Frauen* im Erwerbsleben. Das unterstützen wir ausdrücklich. Zugleich wollen wir die andere Seite stärker in den Blick nehmen: Welche Rahmenbedingungen benötigen Männer, um mehr Verantwortung im Familienalltag, in der Pflege von Angehörigen und in der Sorgearbeit zu übernehmen? Wir setzen uns für eine Gleichstellungspolitik ein, die Rollenbilder aufbricht, gleichberechtigte Arbeits- und Familienmodelle erleichtert und die Bedürfnisse aller Geschlechter einbezieht. Ziel ist eine moderne Verwaltung, die eine tatsächliche gleichberechtigte Teilhabe in Beruf und Familie ermöglicht. Wir werden uns auch künftig in den Ratsgremien für Verbesserungen einsetzen: Bislang liegt der Schwerpunkt vieler Maßnahmen auf einer „nachholenden Gleichstellung“ von Frauen* im Erwerbsleben. Das unterstützen wir ausdrücklich. Zugleich wollen wir die andere Seite stärker in den Blick nehmen: Welche Rahmenbedingungen benötigen Männer, um mehr Verantwortung im Familienalltag, in der Pflege von Angehörigen und in der Sorgearbeit zu übernehmen? Wir setzen uns für eine Gleichstellungspolitik ein, die Rollenbilder aufbricht, gleichberechtigte Arbeits- und Familienmodelle erleichtert und die Bedürfnisse aller Geschlechter einbezieht. Ziel ist eine moderne Verwaltung, die eine tatsächliche gleichberechtigte Teilhabe in Beruf und Familie ermöglicht. Wir werden uns auch künftig in den Ratsgremien für Verbesserungen einsetzen:
eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf allen Ebenen – durch flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und mobile Arbeit von der Führungskraft bis zur Auszubildenden; eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf allen Ebenen – durch flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und mobile Arbeit von der Führungskraft bis zur Auszubildenden;
Transparenz und Aufklärung für gleiche berufliche Chancen für alle Geschlechter verstärken; Transparenz und Aufklärung für gleiche berufliche Chancen für alle Geschlechter verstärken;
die paritätische Besetzung von Führungspositionen, in Dezernats-, Amts-, Fachdienst- und Bereichsleitungen der Stadtverwaltung sowie auch in städtischen Unternehmen und Beteiligungen; die paritätische Besetzung von Führungspositionen, in Dezernats-, Amts-, Fachdienst- und Bereichsleitungen der Stadtverwaltung sowie auch in städtischen Unternehmen und Beteiligungen;
den Ausbau von Informations- und Beratungsangeboten für Männer sowie einer Kampagne, die Vorbilder sichtbar macht und Männer in Teilzeit und Pflegeverantwortung zeigt; den Ausbau von Informations- und Beratungsangeboten für Männer sowie einer Kampagne, die Vorbilder sichtbar macht und Männer in Teilzeit und Pflegeverantwortung zeigt;
für eine erhöhte Transparenz bei den Auswahlprozessen; für eine erhöhte Transparenz bei den Auswahlprozessen;
die Förderung moderner Führungsmodelle wie geteilte Führung und Job-Sharing auf allen Ebenen. die Förderung moderner Führungsmodelle wie geteilte Führung und Job-Sharing auf allen Ebenen.
Der Anteil von FLINTA* in Leitungsfunktionen hat sich zwar erhöht, dennoch ist die Stadtverwaltung noch weit davon entfernt, etwa Amts- und Fachdienstleitungen paritätisch zu besetzen. FLINTA* stellen ca. 50 Prozent der Gesellschaft und sollten daher auch in diesem Umfang auf allen Ebenen vertreten sein und Entscheidungsprozesse mitgestalten. Ebenso ist die Förderung von Menschen mit Vielfaltsmerkmalen für uns ein fester Bestandteil der Kommunalpolitik. Der Anteil von FLINTA* in Leitungsfunktionen hat sich zwar erhöht, dennoch ist die Stadtverwaltung noch weit davon entfernt, etwa Amts- und Fachdienstleitungen paritätisch zu besetzen. FLINTA* stellen ca. 50 Prozent der Gesellschaft und sollten daher auch in diesem Umfang auf allen Ebenen vertreten sein und Entscheidungsprozesse mitgestalten. Ebenso ist die Förderung von Menschen mit Vielfaltsmerkmalen für uns ein fester Bestandteil der Kommunalpolitik.
Abschließend setzen wir uns dafür ein, die Arbeit des Stadtrates und seiner Gremien selbst so zu gestalten, dass eine bessere Vereinbarkeit von Kommunalpolitik und Familie möglich ist. Das umfasst unter anderem die digitale Sitzungsteilnahme und die Einführung von Abstimmungsprozessen über die Zeitfenster von Sitzungen. Abschließend setzen wir uns dafür ein, die Arbeit des Stadtrates und seiner Gremien selbst so zu gestalten, dass eine bessere Vereinbarkeit von Kommunalpolitik und Familie möglich ist. Das umfasst unter anderem die digitale Sitzungsteilnahme und die Einführung von Abstimmungsprozessen über die Zeitfenster von Sitzungen.
Schutz vor Gewalt – Aktionsplan konsequent umsetzen Schutz vor Gewalt – Aktionsplan konsequent umsetzen
Der Rat der Stadt Oldenburg hat am 28.09.2020 den „Kommunalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“ beschlossen. Damit erkennt die Stadt an, dass geschlechtsspezifische Gewalt die Grundrechte von Menschen verletzt. Der Rat der Stadt Oldenburg hat am 28.09.2020 den „Kommunalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“ beschlossen. Damit erkennt die Stadt an, dass geschlechtsspezifische Gewalt die Grundrechte von Menschen verletzt.
Mit diesem Beschluss leistet Oldenburg wichtige kommunale Pionierarbeit und setzt die Ziele der Istanbul-Konvention vor Ort um. Mit diesem Beschluss leistet Oldenburg wichtige kommunale Pionierarbeit und setzt die Ziele der Istanbul-Konvention vor Ort um.
Doch ein Aktionsplan allein genügt nicht. Entscheidend ist die konsequente Umsetzung der Maßnahmen in Prävention und Intervention sowie die Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen. Für uns bleibt dies ein zentraler Schwerpunkt sozialer Kommunalpolitik. Eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Angebote hat dabei Priorität. Doch ein Aktionsplan allein genügt nicht. Entscheidend ist die konsequente Umsetzung der Maßnahmen in Prävention und Intervention sowie die Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen. Für uns bleibt dies ein zentraler Schwerpunkt sozialer Kommunalpolitik. Eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Angebote hat dabei Priorität.
Schutzräume und spezialisierte Angebote ausbauen Schutzräume und spezialisierte Angebote ausbauen
Durch unsere Haushaltsbeschlüsse konnten bestehende Einrichtungen in der Regel bedarfsgerecht finanziert und neue Angebote wie die Trans-Beratung aufgebaut werden. Durch unsere Haushaltsbeschlüsse konnten bestehende Einrichtungen in der Regel bedarfsgerecht finanziert und neue Angebote wie die Trans-Beratung aufgebaut werden.
Neben dem autonomen Frauen*haus gibt es seit Ende 2025 ein zweites Frauen*haus in Oldenburg. Es arbeitet nach dem sogenannten Oranje-Huis-Prinzip mit bekannter Adresse und kombiniert ein offenes Konzept mit hohen Sicherheitsstandards durch technische Schutzsysteme. Zusätzlich werden Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familienangehörige vorgehalten. Neben dem autonomen Frauen*haus gibt es seit Ende 2025 ein zweites Frauen*haus in Oldenburg. Es arbeitet nach dem sogenannten Oranje-Huis-Prinzip mit bekannter Adresse und kombiniert ein offenes Konzept mit hohen Sicherheitsstandards durch technische Schutzsysteme. Zusätzlich werden Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familienangehörige vorgehalten.
Darüber hinaus sehen wir weiteren Handlungsbedarf: Zufluchtsstätten für heranwachsende Mädchen* sowie spezielle Angebote für obdachlose Frauen* sind dringend notwendige Bausteine einer sozialen Stadt. Besonders alleinerziehende Mütter haben es schwer, bezahlbaren und sicheren Wohnraum zu finden. Durch eine enge Zusammenarbeit von Frauenhäusern, Wohnungsgesellschaften und der GSG sollen Frauen* mit Kindern gezielt unterstützt werden. So wird der Übergang aus dem Frauen*haus erleichtert und langfristige Sicherheit geschaffen. Darüber hinaus sehen wir weiteren Handlungsbedarf: Zufluchtsstätten für heranwachsende Mädchen* sowie spezielle Angebote für obdachlose Frauen* sind dringend notwendige Bausteine einer sozialen Stadt. Besonders alleinerziehende Mütter haben es schwer, bezahlbaren und sicheren Wohnraum zu finden. Durch eine enge Zusammenarbeit von Frauenhäusern, Wohnungsgesellschaften und der GSG sollen Frauen* mit Kindern gezielt unterstützt werden. So wird der Übergang aus dem Frauen*haus erleichtert und langfristige Sicherheit geschaffen.
10. Queeres Selbstverständnis und geschlechtliche Vielfalt 10. Queeres Selbstverständnis und geschlechtliche Vielfalt
Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Vielfalt, unterschiedliche Lebensentwürfe und Beziehungsformen sind Ausdruck einer freien Gesellschaft und diese Freiheit verteidigen wir. Wir wollen Vielfalt schützen, stärken und die Akzeptanz in der Gesellschaft fördern. Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Vielfalt, unterschiedliche Lebensentwürfe und Beziehungsformen sind Ausdruck einer freien Gesellschaft und diese Freiheit verteidigen wir. Wir wollen Vielfalt schützen, stärken und die Akzeptanz in der Gesellschaft fördern.
Dies gilt in besonderer Weise für lesbische, schwule, bi*, trans*, inter*, nonbinäre, queere und weitere Menschen (LSBTIQ+). Wir unterstützen auch weiterhin den Christopher Street Day politisch und durch sichtbare Präsenz. Queeres Leben gehört selbstverständlich zu unserer Stadtgesellschaft und wird von uns bedingungslos unterstützt. Dies gilt in besonderer Weise für lesbische, schwule, bi*, trans*, inter*, nonbinäre, queere und weitere Menschen (LSBTIQ+). Wir unterstützen auch weiterhin den Christopher Street Day politisch und durch sichtbare Präsenz. Queeres Leben gehört selbstverständlich zu unserer Stadtgesellschaft und wird von uns bedingungslos unterstützt.
Auf unsere Initiative hin ist Oldenburg seit der vergangenen Ratsperiode Mitglied im Rainbow Cities Network. Damit steht unsere Stadt in einem internationalen Austausch mit Metropolen. Das Netzwerk hat bereits einen ausführlichen Leitfaden bereitgestellt, dessen Umsetzung nun durch einen Oldenburger Queer-Aktionsplan vorangetrieben werden soll. Das bedeutet auch einen Ausbau der dafür zuständigen Stelle mit eigenen Mitteln und einem angemessenen Stellenumfang. Auf unsere Initiative hin ist Oldenburg seit der vergangenen Ratsperiode Mitglied im Rainbow Cities Network. Damit steht unsere Stadt in einem internationalen Austausch mit Metropolen. Das Netzwerk hat bereits einen ausführlichen Leitfaden bereitgestellt, dessen Umsetzung nun durch einen Oldenburger Queer-Aktionsplan vorangetrieben werden soll. Das bedeutet auch einen Ausbau der dafür zuständigen Stelle mit eigenen Mitteln und einem angemessenen Stellenumfang.
Wir setzen uns für eine verlässliche finanzielle Förderung queerer Gruppen, Initiativen und Veranstaltungen ein. Insbesondere intersektionale Angebote und Projekte müssen ausgebaut werden. Gewaltprävention, Beratungsangebote und niedrigschwellige Unterstützungsstrukturen müssen ausgebaut werden, um die Versorgung zu gewährleisten. Es bedarf intersektionaler Schutzräume und Beratungsstellen, etwa für junge, ältere, migrantisierte Menschen oder Menschen mit Behinderungen. Wir setzen uns für eine verlässliche finanzielle Förderung queerer Gruppen, Initiativen und Veranstaltungen ein. Insbesondere intersektionale Angebote und Projekte müssen ausgebaut werden. Gewaltprävention, Beratungsangebote und niedrigschwellige Unterstützungsstrukturen müssen ausgebaut werden, um die Versorgung zu gewährleisten. Es bedarf intersektionaler Schutzräume und Beratungsstellen, etwa für junge, ältere, migrantisierte Menschen oder Menschen mit Behinderungen.
Aufklärungsprojekte an Schulen, Projektwochen und Unterrichtsbesuche bleiben unverzichtbar. Jugendgruppenleiter*innen und Multiplikator*innen sollen gezielt für die Belange queerer Menschen sensibilisiert werden. Bestehende queere Jugend- und Coming-out-Angebote in Oldenburg wollen wir erhalten und stärken, denn gerade junge Menschen sind besonders verwundbar. Aufklärungsprojekte an Schulen, Projektwochen und Unterrichtsbesuche bleiben unverzichtbar. Jugendgruppenleiter*innen und Multiplikator*innen sollen gezielt für die Belange queerer Menschen sensibilisiert werden. Bestehende queere Jugend- und Coming-out-Angebote in Oldenburg wollen wir erhalten und stärken, denn gerade junge Menschen sind besonders verwundbar.
Die Stadt trägt dabei eine besondere Verantwortung. Als Arbeitgeberin muss sie eine Vorreiterrolle einnehmen und aktiv gegen Diskriminierung im Arbeitsalltag, in Verwaltung und in städtischen Betrieben vorgehen und ihre Führungskräfte und Mitarbeiter*innen entsprechend schulen. Diversity-Konzepte und Leitbilder dürfen nicht bloße Papierform bleiben, sondern müssen konkret gelebt werden. Auch gegenüber Bürger*innen, die auf Verwaltungsentscheidungen angewiesen sind, muss uneingeschränkte Akzeptanz gelten, etwa für Regenbogenfamilien in Jugendämtern oder Beratungsstellen. Die Stadt trägt dabei eine besondere Verantwortung. Als Arbeitgeberin muss sie eine Vorreiterrolle einnehmen und aktiv gegen Diskriminierung im Arbeitsalltag, in Verwaltung und in städtischen Betrieben vorgehen und ihre Führungskräfte und Mitarbeiter*innen entsprechend schulen. Diversity-Konzepte und Leitbilder dürfen nicht bloße Papierform bleiben, sondern müssen konkret gelebt werden. Auch gegenüber Bürger*innen, die auf Verwaltungsentscheidungen angewiesen sind, muss uneingeschränkte Akzeptanz gelten, etwa für Regenbogenfamilien in Jugendämtern oder Beratungsstellen.
Wir setzen uns für die Ernennung queerer beratender Mitglieder im kommunalen Sozialausschuss ein. Diese sollen im Ausschuss die Interessen und Belange der queeren Community vertreten, Anträge stellen und die Umsetzung queerpolitischer Maßnahmen laut dem Queer-Aktionsplan überprüfen können. Wir setzen uns für die Ernennung queerer beratender Mitglieder im kommunalen Sozialausschuss ein. Diese sollen im Ausschuss die Interessen und Belange der queeren Community vertreten, Anträge stellen und die Umsetzung queerpolitischer Maßnahmen laut dem Queer-Aktionsplan überprüfen können.
Sichtbarkeit schafft Bewusstsein. Die Beflaggung städtischer Gebäude zu queerpolitischen Anlässen wie dem Christopher Street Day soll selbstverständlich bleiben. Die Regenbogenflagge steht für Solidarität und die selbstverständliche Zugehörigkeit queerer Menschen zu unserer Stadt. Zudem wollen wir weitere sichtbare Zeichen im öffentlichen Raum unterstützen. Sichtbarkeit schafft Bewusstsein. Die Beflaggung städtischer Gebäude zu queerpolitischen Anlässen wie dem Christopher Street Day soll selbstverständlich bleiben. Die Regenbogenflagge steht für Solidarität und die selbstverständliche Zugehörigkeit queerer Menschen zu unserer Stadt. Zudem wollen wir weitere sichtbare Zeichen im öffentlichen Raum unterstützen.
Wir fördern die Einrichtung von All-Gender-Toiletten. Diese bieten trans*, inter* und nicht-binären Personen diskriminierungsfreie, sichere Räume und sind ein wichtiger Beitrag zu Inklusion und Gleichstellung. Durch diese Maßnahmen werden städtische Räume für alle Menschen zugänglich und sicherer – unabhängig von Geschlecht, Identität oder Einkommenssituation. Wir fördern die Einrichtung von All-Gender-Toiletten. Diese bieten trans*, inter* und nicht-binären Personen diskriminierungsfreie, sichere Räume und sind ein wichtiger Beitrag zu Inklusion und Gleichstellung. Durch diese Maßnahmen werden städtische Räume für alle Menschen zugänglich und sicherer – unabhängig von Geschlecht, Identität oder Einkommenssituation.
Oldenburg ist bunt. Diese Vielfalt ist keine Randerscheinung, sondern Ausdruck einer lebendigen, demokratischen Stadtgesellschaft. Queere Rechte sind Menschenrechte. Ihre Verteidigung bleibt für uns kommunalpolitischer Auftrag. Oldenburg ist bunt. Diese Vielfalt ist keine Randerscheinung, sondern Ausdruck einer lebendigen, demokratischen Stadtgesellschaft. Queere Rechte sind Menschenrechte. Ihre Verteidigung bleibt für uns kommunalpolitischer Auftrag.